- 30.03.2009, 11:40:14
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Förderungen des Österreichischen Filminstituts
Das Österreichische Filminstitut legt die Basis für weitere Erfolge und fördert die Herstellung von acht neuen Kino-Projekten mit insgesamt über 3,3 Mio Euro.
Wien (OTS) - Das erste Quartal des laufenden Jahres ist noch nicht
einmal vorbei, und schon haben über 630.000 Besucher österreichische
Filme gesehen, allen voran Stefan Ruzowitzkys HEXE LILLI und Wolfgang
Murnbergers DER KNOCHENMANN.
Um diesen Trend zu halten und auch weiterhin Vielfalt fürs
Publikum auf hohem Niveau im Kino zu ermöglichen, fördert das
Österreichische Filminstitut acht neue Filmprojekte, die Ende diesen
Jahres und 2010 in die Kinos kommen sollen.
Ein Kult kehrt zurück! KOTTAN soll noch heuer erstmals im Kino
ermitteln. Unter der Regie von Peter Patzak und in der Hauptrolle mit
Lukas Resetarits als Major Kottan heißt es RIEN NE VA PLUS für die
Teilnehmer eines Pyramidenspiels der besonderen Art.
Nach einer Romanvorlage von Thomas Glavinic wird die erste
Kino-Komödie unter der Regie von David Schalko gefördert, der
zusammen mit Thomas Maurer auch das Drehbuch geschrieben hat. WIE MAN
LEBEN SOLL heißt der Film über die 80er Generation.
Auch Regisseur Harald Sicheritz soll heuer ein neues
Komödienprojekt mit Hilfe des Filminstituts realisieren. 3-FALTIG
erzählt die Geschichte von Jesus Christus, der auf die Erde kommt, um
die Apokalypse zu verkünden, aber vom Heiligen Geist daran gehindert
wird. In den Hauptrollen sind Christian Tramitz, Roland Düringer und
Alfred Dorfer geplant.
Ebenfalls unterstützt wird ein komödiantisches Road-Movie von
Regisseur Reinhard Schwabenitzky mit dem Titel FURCHT UND ZITTERN,
weiters ein Spielfilmprojekt über GRETE UND GEORG TRAKL vom jungen
deutschen Regisseur Christoph Stark.
Gefördert werden außerdem Kino-Dokumentationen über Rudolf Slatin
(SLATIN PASCHA - FEUER UND SCHWERT IM SUDAN), Elefanten (LIFE SIZE
MEMORIES) und spektakuläre Flugrennen (WINGS OF GLORY - THE HISTORY
OF AIR RACING).
Details zu den Förderentscheidungen ab 8.April auf
www.filminstitut.at.
Einige viel versprechende Projekte mussten aufgrund der noch
unklaren budgetären Situation und mit Blick auf die drei noch
ausständigen Antragstermine des Jahres 2009 leider abgelehnt werden.
Warum der österreichische Film gerade jetzt mehr Geld braucht, liegt
auf der Hand: Es gibt zurzeit, nicht zuletzt aufgrund der großen
nationalen und internationalen Erfolge der letzten Zeit, ein
Überangebot an qualitativ hochwertigen Projekten. Zugleich stagnieren
die Finanzierungskooperationen, vor allem jene mit dem ORF, massiv.
Um dies auszugleichen und für eine ausreichend große Schwungmasse an
Filmen sorgen zu können, wartet das Filminstitut dringend auf das in
Aussicht gestellte Budget von zumindest 20 Millionen Euro.
Rückfragehinweis:
Österreichisches Filminstitut
Direktor Mag. Roland Teichmann
Tel.: (+431) 5269730
mailto:[email protected]
http://filminstitut.at
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