- 28.03.2009, 20:17:46
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ÖSTERREICH: Neuer Doping-Kronzeuge
Ex-Freund von Triathletin Lisa Hütthaler packt in Interview aus
Wien (OTS) - Das Doping-Kartenhaus in Österreich stürzt immer
schneller ein. In der Tageszeitung ÖSTERREICH (Sonntag-Ausgabe) redet
nun der nächste Insider Klartext. Michael Dimmel, Ex-Freund und sechs
Jahre lang Betreuer von Triathletin Lisa Hütthaler, erzählt in
ÖSTERREICH offen, wie das Netzwerk funktioniert, wer mitmischt - und
warum.
Dimmel belastet auch seine Ex-Freundin Hütthaler, die diese Woche
ein Doping-Geständnis ablegte, schwer. "Sie hat das erste Mal 2003
gedopt. Freiwillig. Die Spritze hat sie sich selbst gesetzt." Dimmel
erzählt über die Kontakte seiner Ex-Freundin zu Stefan Matschiner,
Manager von Radler Bernhard Kohl: "Es stimmt, er war ihr
Hauptlieferant von Dopingmitteln. Ich habe sie zweimal zu ihm
außerhalb von Linz geführt. Beim ersten Mal war sie total schockiert,
als sie ihr das Blut rausgezogen haben und ist danach weinend im Auto
gesessen. Beim zweiten Mal war es schon ganz normal".
Seine Ex-Freundin sei über den Wiener Kinderarzt Andreas Zoubek
zum Doping gekommen. "Er ist ein Fanatiker. Er hatte bis dahin nur
Hobbysportler und bald erkannt, dass sie eine Gute ist, ein
Riesentalent."
An eine sportliche Zukunft seiner Ex-Freundin glaubt Dimmel nicht.
"So leid es mir tut: Ohne Doping wird sie nie mehr einen Triathlon
gewinnen", sagt er im ÖSTERREICH-Interview
Rückfragehinweis:
ÖSTERREICH
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Tel.: (01) 588 11 / 1010
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