• 18.03.2009, 12:09:05
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Beirat der "Gemeinnützigen Entwicklungszusammenarbeit GmbH" (GEZA) präsentiert

NR-Präsidentin Mag.a Barbara Prammer betont Wichtigkeit der Entwicklungszusammenarbeit

Wien (OTS) - Unter dem Motto "Der Welt die Hand reichen" wurde
gestern der Beirat der "Gemeinnützigen Entwicklungszusammenarbeit
GmbH" (GEZA) präsentiert. Nationalratspräsidentin Mag.a Barbara
Prammer, die auch den Vorsitz des Beirates übernimmt, unterstrich in
ihrer Rede die Wichtigkeit von Entwicklungszusammenarbeit.
"Politikkohärenz ist eine zentrale Aufgabe der Zukunft. Für die
Verbesserung der Lebensbedingungen in Entwicklungsländern muss in
allen Politikbereichen Bewusstsein für entwicklungspolitische
Verantwortung geschaffen werden. Dazu wird auch in dieser
Legislaturperiode der parlamentarische "Nord-Süd-Dialog" mit seinen
Informationen und Veranstaltungen wertvolle Beiträge liefern."

Nationalratsabgeordnete Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für
Umwelt und Globale Entwicklung, betonte, dass es ihr besonders
wichtig ist, dem Beirat anzugehören: "Unsere Aufgabe ist erst dann
beendet, wenn alle ein menschenwürdiges Leben haben.
Investbeteiligungs-Mechanismen müssen rasch geändert werden. Um
beispielsweise die größte Not in Afrika zu lindern, würden jene
Mitteln reichen, die derzeit in eine europäische Bank gesteckt
werden. Dies hat auch Kofi Anan erst kürzlich bei einer Rede
hervorgehoben."

Weitere Mitglieder des Beirates sind:

- Staatssekretär Mag. Andreas Schieder
 - Landesrätin Mag.a Karin Scheele
 - Landtagsabgeordnete Dr. Claudia Laschan
 - Landtagsabgeordnete Mag.a Nicole Krotsch
 - Dr. Rudolf Scholten, Vorstand der Österreichischen Kontrollbank 
   (OeKB)
 - Dr. Brigitte Bannert
 - Dr. Martin Salzer
 - Univ. Prof. Dr. Siegfried Meryn
 - Mag. Peter Stania
 - DI Alfred Kohlbacher
 - Komm.-Rat Peter Hanke, Geschäftsführer der Wien Holding

Franz Schnabl, Präsidenten des Arbeiter-Samariter-Bund
Österreichs, hält es für mehr als beschämend, das mehr als 1,2
Milliarden Menschen mit weniger als 1 Dollar pro Tag auskommen
müssen. "Wir dürfen nicht weiter zu Lasten der Menschen in den
Entwicklungsländern und deren Ressourcen unseren Wohlstand erhalten
bzw. erweitern. Es gibt eine Verpflichtung zu mehr Mitmenschlichkeit.
Die Einrichtung der GEZA ist ein Schritt in die richtige Richtung -
viele weitere Schritte müssen noch folgen."

Die GEZA wurde vom Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs, dem Verein
ÖNSI, federführend unter der SP-Bereichssprecherin für Umwelt und
Globale Entwicklung Petra Bayr und dem Verein Zeitraum gegründet. Die
GEZA ist eine österreichische unabhängige
Nichtregierungsorganisation, die sich der Entwicklungszusammenarbeit
und entwicklungspolitischen Bildungsarbeit widmet. Ihre Ziele und
Arbeitsbereiche sind Armutsbekämpfung, Demokratieförderung und
Menschenrechte, Stärkung von Lokalregierungen und
zivilgesellschaftlichen AkteurInnen, Frauenrechte und Genderpolitik,
Bildung, Gesundheit und lokale Wirtschaftsentwicklung.

Die Projekte der GEZA werden von der Österreichischen
Entwicklungszusammenarbeit gefördert, weitere Mittel kommen aus den
Bundesländern Wien, Niederösterreich und Oberösterreich.

Rückfragehinweis:
Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs
Martina Vitek, Öffentlichkeitsarbeit
Tel.:01 891 45 - 227 und 0664 358 2386
mailto:[email protected]

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