• 11.03.2009, 11:36:28
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Dienststellen-Versammlungen möglichst am Nachmittag abhalten

Burgstaller appellierte an Lehrer und Personalvertreter: Unterricht nicht behindern und Probleme für Eltern vermeiden

Salzburg (OTS) - Salzburgs Bildungsreferentin Landeshauptfrau Mag.
Gabi Burgstaller appelliert heute, Mittwoch, 11.März, an die
Lehrerinnen und Lehrer, die für morgen geplanten
Dienststellenversammlungen möglichst an den Randstunden oder am
Nachmittag durchzuführen, um so eine Behinderung des Unterrichts und
organisatorische Probleme für die Eltern zu vermeiden. "Es ist kein
Beitrag, Verständnis für die Anliegen der Lehrerinnen und Lehrer zu
wecken, wenn die Dienststellenversammlungen zu Lasten der Kinder und
der Eltern gehen", erklärte Burgstaller, die dafür wenig
Entgegenkommen in der Bevölkerung ortet. Daher appelliert die
Bildungsreferentin an die Personalvertretung der Lehrer, Rücksicht
auf Eltern und Kinder zu nehmen. Für Eltern wie für Kinder könnten
die Dienststellenversammlungen zu organisatorischen Problemen führen.
Das betreffe unter anderem den Weg von und zur Schule, die
Beaufsichtigung in der Schule oder die Betreuung am Nachmittag.

LHF Gabi Burgstaller will in den kommenden Tagen die
Lehrer-Personalvertretung zu Gesprächen einladen, um in der aktuellen
Debatte über Mehrarbeit zu vermitteln. "Im Mittelpunkt der möglichen
Lösungen soll die optimale pädagogische Betreuung der Kinder stehen",
so die Bildungsreferentin.

Der Landesschulrat und die Bildungsabteilung haben in den
vergangenen Tagen die Schulleiterinnen und Schulleiter darauf
aufmerksam gemacht, dass für die Dienststellenversammlungen
"tunlichst Nachmittage oder Randstunden vorzusehen sind" und dass die
Aufsichtspflicht an den Schulen erfüllt werden muss. Auch müssen die
Schulen die Eltern nachweislich über einen möglichen Entfall von
Stunden und über das vorzeitige Entlassen der Kinder aus der Schule
in Kenntnis setzen. Die Schüler/innen dürfen ausschließlich unter der
Bedingung vorzeitig entlassen werden, dass dies von den
Erziehungsberechtigten nachweislich zur Kenntnis genommen wurde.
Unterbleibt diese Kenntnisnahme, sind die an der Schule verbleibenden
Schüler/innen zu beaufsichtigen.

Rückfragehinweis:
Landespressebüro Salzburg
Dr. Roland Floimair
Tel.: (0662) 80 42 / 23 65
mailto:[email protected]
http://www.salzburg.gv.at

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