• 07.03.2009, 20:09:10
  • /
  • OTS0056 OTW0056

Österreichischen Exportprodukten drohen Strafzölle wegen Genpflanzen-Anbauverbot

Linz (OTS) - Wie die Rundschau am Sonntag berichtet, gibt es
Befürchtungen, dass die USA mit Genehmigung der
Welthandelsorganisation (WTO) Strafzölle auf österreichische Produkte
einführen könnten. Grund: Das Anbauverbot für gentechnisch veränderte
Pflanzen, das von der EU weiterhin geduldet wird. Grundsätzlich
träfen Forderungen nach Schadenersatz oder Strafzölle die gesamte EU.
"Aus den Erfahrungen der Vergangenheit besteht aber der Verdacht,
dass dabei gezielt auf österreichische Produkte losgegangen wird,
weil die Amerikaner wissen, dass wir das Anbauverbot eingefädelt
haben", sagt der oberösterreichische EU-Parlamentarier Paul Rübig im
Gespräch mit der Rundschau am Sonntag. Für Berthold Berger-Henoch,
Büroleiter der Industriellenvereinigung in Brüssel, ist es nicht
ausgeschlossen, dass die Amerikaner zu Strafzöllen greifen, "und das
könnte im schlimmsten Fall sehr weh tun". Gerade in Zeiten wie diesen
sei aber niemand an einem Handelskrieg interessiert.

Rückfragehinweis:
Rückfragehinweis:
Mag. Thomas Winkler
Chefredakteur der Rundschau am Sonntag
[email protected]
0699/16 13 12 14

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | OOE

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel