- 05.03.2009, 10:32:21
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Finanzamt diskriminiert Unternehmer bei Pfusch-Kontrollen
RFW-NÖ Obmann Fischer: "Aktionen gegen Schwarzarbeit sind zwar positiv, aber das Finanzamt darf dem Unternehmer sein Werkzeug nicht wegnehmen."
Wien (OTS) - Schockiert über die Art und Weise wie das Finanzamt
Unternehmer auf Schwarzarbeit prüft zeigt sich der Landesobmann des
RFW-NÖ (Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender und Unabhängiger),
KommR Walter Fischer: "Wir vom RFW begrüßen prinzipiell die
strengere Vorgehensweise gegen den Pfusch, aber wenn Unternehmer von
den Beamten diskriminiert werden, ist das für uns nicht
nachvollziehbar."
Für Fischer ist es noch verständlich wenn beispielsweise
Schneeräumfahrzeuge um 3 Uhr früh von Beamten des Finanzamtes geprüft
werden: "Das hat natürlich alles seine Berechtigung. Aber wenn den
Angestellten gesagt wird, dass zuerst überprüft werden muss, ob der
Chef noch Schulden beim Finanzamt hat, und wenn ja, das Fahrzeug
einstweilig eingezogen wird, ist das eine Vorgehensweise, die wir vom
RFW nicht goutieren können."
Der RFW Landesobmann pocht daher auf das Verständnis des Finanzamtes
diese Vorgehensweise zu unterlassen: "Denn ein Unternehmer kann nur
dann seine Schulden beim Finanzamt zurückzahlen, wenn er sein
Werkzeug, mit dem er arbeitet und demzufolge Geld einnimmt, behalten
kann." (gg)
Rückfragehinweis:
RFW Niederösterreich
Tel.: 01/408 25 20 DW17
email: [email protected]
Homepage: www.rfw.at
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