- 05.03.2009, 09:38:38
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Neue Studie von KfV und mobilkom austria zeigt: Österreichs Autolenker halten Telefonieren am Steuer für sehr gefährlich - BILD

Wien (OTS) - Neue Studie von KfV und mobilkom austria zeigt:
Österreichs Autolenker halten Telefonieren am Steuer für sehr
gefährlich
Gemeinsam mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) erhob
mobilkom austria in einer Verkehrssicherheitsstudie die Meinung
österreichischer AutofahrerInnen: Telefonieren am Steuer ohne
Freisprech-Einrichtung wird von 95 Prozent der LenkerInnen als sehr
oder etwas gefährlich eingestuft. Drei Viertel halten Strafen dafür
für gerechtfertigt. Dennoch ist Telefonieren am Steuer nach wie vor
ungebrochen populär.
Das Handy in der einen und das Lenkrad in der anderen Hand - auf
Österreichs Straßen ein gewohnter Anblick. Ein unsicherer Fahrstil
und abrupte Manöver sind oft die Folge.
Den österreichischen AutofahrerInnen ist durchaus bewusst, dass
Telefonieren am Steuer ein gefährlicher Balanceakt ist. Das zeigt
eine Befragung von mobilkom austria und dem Kuratorium für
Verkehrssicherheit (KfV) unter mehr als 1.200 AutolenkerInnen. Mehr
als die Hälfte (52 %) der Interviewten ist der Meinung, dass es sich
dabei um eine "sehr gefährliche" Tätigkeit handelt, weitere 43
Prozent empfanden sie als "etwas gefährlich". Trotzdem besitzen
nicht einmal die Hälfte (49 %) der bekennenden TelefoniererInnen auch
eine Freisprech-Einrichtung.
Auf die Frage, wie sehr das Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung
die Konzentration beeinflusst, gaben 40 Prozent der Interviewten an,
dass man ohne Freisprech-Einrichtung am Lenkrad "sehr eingeschränkt
und abgelenkt" ist. Weitere 31 Prozent fühlten sich "etwas
eingeschränkt und abgelenkt". Besonders unkonzentriert ist man nach
Ansicht der Befragten beim Wählen der Nummer und beim Tippen einer
SMS (41 %), mehr als ein Viertel (27 %) empfindet den Blick auf das
Display als gefährlichen Moment, jeder Sechste (16 %) findet das
Gespräch selbst ablenkend und für 12 Prozent stellt das Fahren mit
einer Hand das größte Problem dar. 36 Prozent meinten, dass alle vier
Tätigkeiten gleich stark von den Vorgängen auf der Straße ablenken
(Mehrfachnennungen möglich).
"Für das Telefonieren im Auto ist unser Ratschlag ganz einfach: Immer
eine Freisprech-Einrichtung verwenden, egal unter welchen Umständen.
Aufwühlende Gespräche sollten überhaupt nur geführt werden, wenn das
Auto am Parkplatz steht", ist Dipl. Ing. Dr. Boris Nemsic, CEO
mobilkom austria und Telekom Austria Group
überzeugt. "Wenn im Straßenverkehr rasch Hilfe geholt werden muss,
ist das Handy wichtig. Trotzdem ist während des Autofahrens die
Fahrsicherheit am wichtigsten und dazu kommunizieren wir seit Jahren
schon über Broschüren und im Internet Tipps für unterwegs."
Drei Viertel verteidigen Strafen fürs Telefonieren ohne
Freisprecheinrichtung
89 Prozent wussten, dass das Telefonieren am Steuer mit
Freisprecheinrichtung erlaubt ist. Angesichts der Gefährlichkeit
hielten es fast drei Viertel (73 %) für richtig, dass man für das
Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung bestraft wird, knapp mehr als
ein Viertel (27 %) fand eine Strafe nicht gerechtfertigt. Etwas
Unklarheit herrschte bei der aktuellen Strafhöhe: Ein Drittel (33 %)
siedelte die Höhe eines Organmandates zwischen "weniger als 25 Euro"
und "bis 49 Euro" an. 62 Prozent war die tatsächliche Höhe der Strafe
von 50 Euro bekannt und nur fünf Prozent dachten, dass man für das
Handy am Ohr mehr als 75 Euro bezahlen muss. Immerhin jede achte
befragte Person würde Strafen über 100 Euro als gerechtfertigt
empfinden. Von den Interviewten wurden aber bisher erst wenige beim
Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung erwischt. Nur jeder Zehnte
musste bereits einmal Strafe bezahlen, allerdings war rund 40 Prozent
ein Fall aus dem Bekanntenkreis bekannt.
Bis zu 2.180 Euro fürs Telefonieren ohne Freisprech-Einrichtung
Mit Beginn des Jahres 2008 wurde die Höhe eines Organstrafmandats von
25 auf 50 Euro angehoben. Um die Strafe zu verhängen, muss der
Polizist das Fahrzeug anhalten. Verweigert der Lenker oder die
Lenkerin das Bezahlen der Strafe, muss mit einer Anzeige gerechnet
werden, die bis zu 72 Euro kosten kann. Wenn man durch das
Telefonieren mit oder ohne Freisprecheinrichtung so sehr abgelenkt
wurde, dass man gravierende Fahrfehler begangen und gegen
Verkehrsvorschriften verstoßen hat, können auch ohne Anhaltung
Verwaltungsstrafen bis zu 2.180 Euro drohen.
Tipps rund um die Sicherheit im Straßenverkehr auch im Folder: "Im
Auto nie ohne" auf http://www.mobilkomaustria.com/sicherheit.
Über mobilkom austria
mobilkom austria ist Österreichs führender Mobilfunkbetreiber und das
erfolgreichste Unternehmen der Telekom Austria Gruppe. Das 1996
gegründete Unternehmen hatte im Jänner 2009 4,5 Mio. Kunden und einen
Marktanteil von 42,5 %. Im Geschäftsjahr 2008 erwirtschaftete
mobilkom austria einen Umsatz von EUR 1.668,0 Mio., ein bereinigtes
EBITDA von EUR 600,7 Mio. und ein Betriebsergebnis von EUR 352,3 Mio.
Neben mobilkom austria umfasst die mobilkom austria group velcom
(Weißrussland), Mobiltel (Bulgarien), Vipnet (Kroatien), Si.mobil
(Slowenien), mobilkom liechtenstein (Liechtenstein) Vip mobile
(Serbien) und Vip operator (Mazedonien). 8.383 MitarbeiterInnen
betreuen knapp 18 Mio. Kunden in acht Ländern.
Weitere Informationen: http://www.mobilkomaustria.com/unternehmen
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at .
Rückfragehinweis:
mobilkom austria AG, Mag. Vera Kraxner, Leitung Corporate & Internal Affairs
Tel: +43 664 331 27 10, E-Mail: [email protected]
Kuratorium für Verkehrssicherheit, Bakk. phil. Elisabeth Gerstendorfer, Marketing & Kommunikation
Tel.: 05-77077-1906, E-Mail: [email protected], http://www.kfv.at
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