• 03.03.2009, 14:27:02
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Post entzieht maßgeblichen Teil der Daseinsvorsorge für die Menschen

Burgstaller fordert neue Ansätze,die Post AG wirtschaftlich zu führen

Salzburg (OTS) - Kritisch beurteilt Landeshauptfrau Mag. Gabi
Burgstaller die nun bekannt gewordenen Pläne über weitere
Postämter-Schließungen. "Die schwarze Liste mit 21 Postämtern reiht
sich bedauerlicherweise nahtlos in die bisher bekannte Vorgangsweise
des Post-Managements ein", so Burgstaller in einer ersten Reaktion
heute, Dienstag, 3. März.

Die Landeshauptfrau hatte bereits früher von der Post-Spitze neue
Ansätze gefordert, das Unternehmen wirtschaftlich zu führen. Es sei
ein Zeichen mangelnder Kreativität, wenn Führungsverantwortliche
meinen, alle Probleme seien durch Zusperren lösbar. "Die
Schließungspläne der Post AG treffen Salzburgs Gemeinden und generell
den ländlichen Raum. Damit entziehen die Verantwortlichen des
Unternehmens Post den Gemeinden einen maßgeblichen Bestandteil der
Daseinsvorsorge für die Menschen. Eine funktionierende
Daseinsvorsorge mit einer entsprechenden Infrastruktur wiederum ist
wichtig, um der Abwanderung aus den Regionen vorzubeugen. Außerdem:
Besonders in den Regionen zählt jeder Arbeitsplatz. In Zeiten
steigender Arbeitslosigkeit ist Zusperren das falsche Signal", ist
Burgstaller überzeugt.

Burgstaller betont, dass vor Schließungen das Gespräch mit den
betroffenen Gemeinden gesucht werden müsse. Das Post-Management habe
diesbezüglich dem Gemeindebund Zusagen gemacht und sei nun am Zug,
diese auch einzuhalten. "Es ist mit Sicherheit der falsche Weg,
Schließungen von Postfilialen gegen den Willen der Gemeinden
durchzuziehen", sagte Burgstaller.

Das Konzept weniger Postämter, stattdessen als Ersatz mehr
Postpartner, habe sich schon in den vergangenen Jahren nicht
ausnahmslos bewährt. "Die Post AG muss glaubwürdig nachweisen, wie
sie dieses Konzept erfolgreicher umsetzen will als das in den
vergangenen Jahren gelungen ist", forderte Landeshauptfrau
Burgstaller.

Rückfragehinweis:
Landespressebüro Salzburg
Dr. Roland Floimair
Tel.: (0662) 80 42 / 23 65
mailto:[email protected]
http://www.salzburg.gv.at

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