• 02.03.2009, 12:13:49
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Der Klima- und Energiefonds blickt auf ein erfolgreiches Förderjahr 2008 zurück

10.000 geförderte Projekte zeigen bereits nachhaltige Wirkung

Wien (OTS) - 2008 hat der Klima- und Energiefonds 150 Millionen
Euro Fördergelder in 15 Förderprogrammen ausgelobt. Der Förderbogen
spannte sich von nachhaltiger Energietechnologieentwicklung über
Leuchtturmprojekte im Bereich Mustersanierungen bis hin zur grünen
Autorevolution. "Die 150 Millionen Fördergelder sind gut platziert
und beginnen bereits Nachhaltigkeit zu erwirtschaften", betonen die
Klima- und Energiefonds Geschäftsführer, Eveline Steinberger und
Ingmar Höbarth. Das wichtigste Erfolgsrezept des Klima- und
Energiefonds lautet: Fokussierung auf systemverändernde Projekte
mit Leuchtkraft und Multiplikatoreneffekt, statt fördern nach dem
Gießkannenprinzip.

Rund 60 Millionen Euro Fördervolumen für Energieforschung
unterstützen die Wettbewerbsfähigkeit heimischer Unternehmen.
Intensiv geforscht wird etwa an Batteriespeichern, die eine wichtige
Schlüsseltechnologie darstellen; "smart grid-Konzepte" ergänzen
weitere innovative Lösungen. "Solar Cooling" ist eine andere vom
Klima- und Energiefonds unterstützte neuartige Alternativlösung, hier
liefert die Sonne die Energie zur Kühlung gleich mit. Ein weiteres
viel beachtetes Projekt erprobt gerade den Einsatz von
Photovolatikstraßenleuchten im öffentlichen Raum. "Forschung bringt
unmittelbare Beschäftigungseffekte, dies zeigt auch eine aktuelle
Studie, in Auftrag gegeben vom Rat für Forschung und
Technologieentwicklung. In Krisenzeiten ein gewichtiger Faktor, um
nachhaltig Arbeitsplätze zu sichern", so Eveline Steinberger. Ebenso
vollkommen neu ist die vom Klima- und Energiefonds entwickelte
Förderung von gebäudeintegrierter Photovoltaik in Fertighäusern.
"Bereits kommendes Jahr können 'Häuslbauer' ihre Eigenheime mit
integriertem 'grünem' Kraftwerk schlüsselfertig erwerben ", zeigt
sich Ingmar Höbarth begeistert. "Mit dem Einsatz innovativster
Technologien können wir sowohl den Energieverbrauch als auch die
CO2-Emissionen um bis zu 90% verringern." "Unser Ziel ist es, Gebäude
als Kraftwerke zu etablieren", so Ingmar Höbarth weiter.

In Vorarlberg entsteht derzeit mit 4.7 Millionen Euro Klima- und
Energiefonds Förderung, das wohl spannendste und ehrgeizigste
Energieprojekt Österreichs - www.vlotte.at. Langfristiges Ziel
ist: 10% der mit Diesel und Benzin betriebenen PKWs durch moderne
Elektro-Fahrzeuge zu ersetzen. Getankt wird grüner Strom aus Wasser,
Wind und Sonne. Zusätzlich gibt es entsprechende Anreizsysteme den
motorisierten Individualverkehr künftig noch besser in den
öffentlichen Verkehrsverbund zu integrieren. Auch an einer
optimalen Verknüpfung von Stromwirtschaft und Mobilität wird intensiv
gearbeitet - "vehicle to grid" wird in der Region Rheintal bald
angewandte Praxis sein. Projektstart war im Dezember 2008, derzeit
fahren bereits die ersten 10 E-Fahrzeuge durch Bregenz. "E-Fahrzeuge
sind äußerst energieeffizient", zeigt sich Eveline Steinberger
überzeugt von der grünen Autorevolution in Vorarlberg. "Während bei
einem Verbrennungsmotor rund zwei Drittel der eingesetzten Energie
einfach verpuffen, setzt ein E-Motor 90% in Antriebsenergie um." All
diese Entwicklungen führen in eine nachhaltigere umweltschonende
Energiezukunft mit dem bedeutenden Nebeneffekt, die Erdölabhängigkeit
Österreichs zu senken.

Mit Stefan Schleicher, Helga Kromp-Kolb, Josef Spitzer und Robert
Korab, stehen dem Klima- und Energiefonds hochkarätige ExpertInnen
zur Verfügung, sie verhelfen Österreich zu einer Vorreiterrolle im
Bereich Klima und Energie. Die Geschäftsstelle des Klima- und
Energiefonds beschäftigt sieben MitarbeiterInnen. Im Jahr 2008
wurden über 13.000 Förderanträge bearbeitet.

Rückfragehinweis:
Klima- und Energiefonds
mailto:[email protected]
Tel: 01/585 03 90 DW 23
www.klimafonds.gv.at

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