Utl.: Verständnis für Sorgen der Menschen und Branchen =
Brüssel, 1. März 2009 (ÖVP-PD) „Ich verstehe die Sorgen der
Menschen und der Wirtschaftsbranchen in unserem Land und in ganz
Europa. Die großen Herausforderungen der Wirtschaftskrise können
wir aber nur gemeinsam lösen. Nationale Alleingänge sind der
falsche Weg. Die Wirtschaftskrise trifft ganz Europa, daher
brauchen wir auch abgestimmte europäische Lösungen“, sagte ÖVP-
Europaklubobmann Mag. Othmar Karas heute vor Beginn des informellen
EU-Sondergipfels in Brüssel. ****
Karas begrüßte die Initiative der tschechischen
Ratspräsidentschaft, den heutigen Sondergipfel einzuberufen. „Die
Ankündigungen mancher Regierungen, mit protektionistischen
Maßnahmen ihre nationalen Wirtschaftsektoren schützen zu wollen,
sind besorgniserregend. In unserem gemeinsamen Binnenmarkt ist
unsere Wirtschaft dafür zu eng verflochten. Nicht abgestimmte
einzelstaatliche Maßnahmen schaden allen mehr als sie einzelnen
nützen. Es muss eine gemeinsame europäische Lösung geben. Die
Menschen erwarten sich von der Politik Mut und Tatkraft in der
Bewältigung der Wirtschaftskrise, keinen ängstlichen Rückzug auf
Rezepte der Vergangenheit“, so Karas.
„Nationaler Wirtschaftsprotektionismus, wie er beispielsweise
von Frankreich für seine Autoindustrie gefordert wird, ist
kontraproduktiv. Von der Krise der Automobilindustrie sind nicht
nur Frankreich oder Deutschland betroffen. Gerade in Österreich
haben wir eine starke und erfolgreiche Zulieferindustrie für den
Automobilsektor. Tausende Arbeitsplätze hängen davon ab, ob es uns
gelingt, zu einer gemeinsamen europäischen Lösung zu kommen, die
unsere Wirtschaft in ganz Europa wieder rasch in Schwung bringt.
Daran müssen wir arbeiten. Wer das nicht tut, gefährdet das Projekt
Europa und schadet mehr Menschen als nur seinen eigenen
Landsleuten“, sagte Karas abschließend.
Rückfragen: Mag. Othmar Karas MEP, Tel.: +32-2-284-5627
(othmar.karas@europarl.europa.eu) oder Mag. Philipp M.
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