• 26.02.2009, 12:47:58
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Bankgeheimnis: 3 Milliarden Euro in einem Tiroler Bergdorf

Attac fordert Rechtsgrundlage für Offenlegung der Konten

Wien (OTS) - Laut einer heutigen Presseaussendung* der
Raiffeisenbank Reutte reg. Gen.m.b.H betreuen 300 Mitarbeiter mit
ihrem Vermögensmanagement-Spezialisten Bankhaus Jungholz ein
Gesamtvolumen an anvertrauten Kundengeldern von 3 Milliarden Euro.

Attac fordert die Regierung auf, die Rechtsgrundlage für eine
Offenlegung der Konten durch die Finanzbehörden zu schaffen. "Nur so
kann Österreich verhindern zu Recht auf die "Schwarze Liste" der OECD
mit kooperationsunwilligen Staaten gesetzt zu werden. Im Vorausgriff
auf die Vollumsetzung der EU-Zinsrichtlinie muss Österreich
vertrauensbildende und kooperative Maßnahme setzen. Drei Milliarden
Euro Vermögensanlage in einem Tiroler Bergdorf sind dafür Anlass
genug", erklärt Christian Felber von Attac Österreich.

Attac fordert die völlige Abschaffung des österreichischen
Bankgeheimnisses. Dies nützt vor allem Steuerhinterziehern und
Geldwäschern. Es unterstützt Steuerflüchtige, die sich einer
solidarischen Finanzierung von Pensionen und Renten, Schulen,
Gesundheitsvorsorge und Umweltschutz entziehen wollen. Die Steuerlast
für ArbeitnehmerInnen und KosnumentInnen steigt dadurch immer weiter
an.

*
http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20090226_OTS008
0&mabo=1

Weitere Infortmationen:
http://www.bankhaus-jungholz.com/sicherheit_diskretion.html

Rückfragehinweis:
David Walch, Attac-Pressesprecher
Tel.: 01/544 00 10, 0650/544 00 10
mailto:[email protected], www.attac.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | ATT

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