• 13.02.2009, 12:43:47
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Walser: Zugang zu höherer Bildung muss flächendeckend gewährleistet sein

Es fehlen Schulplätze, nicht Talent und Fleiß der SchülerInnen

Wien (OTS) - Laut einer Umfrage des Instituts SORA im Auftrag der
Arbeiterkammer sind jährlich österreichweit 7.500 Familien mit bis zu
12.000 Kindern von fehlenden Schulplätzen an AHS-Unterstufen und
Neuen Mittelschulen betroffen. "Ein Versprechen der Regierung wird
hier ganz klar jedes Jahr gebrochen: Für diese Familien besteht bei
der Schulwahl keine Wahlfreiheit," stellt Harald Walser,
Bildungssprecher der Grünen fest: "Hier wird Kindern der Zugang zu
höherer Bildung verwehrt." Es gibt nach wie vor politische Bezirke in
Österreich - etwa in Niederösterreich - ohne einen einzigen AHS- oder
Neue Mittelschule-Standort.

Dort, wo es AHS-Unterstufen und Neue Mittelschulen gibt, sind die
Plätze heillos überlaufen. Inzwischen erfolgen nicht nur an den
AHS-Unterstufen massenhaft Abweisungen, auch die bestehenden
Standorte der Neuen Mittelschule können nur die Hälfte der
interessierten SchülerInnen aufnehmen. "Der Wunsch nach höherer
Bildung und die Leistungsvoraussetzungen der SchülerInnen sind
vorhanden", so Walser weiter. Zumindest 30 Prozent der
HauptschülerInnen sind laut Volksschulzeugnis reif für die AHS. "Was
fehlt sind die Schulplätze, nicht das Talent und der Fleiß der
SchülerInnen", stellt Walser fest.

"Die Bundesregierung ist dringend aufgefordert, Neue
Mittelschulklassen in allen Bundesländern in ausreichender Zahl zu
schaffen und so den Zugang zu höherer Bildung für alle, unabhängig
von der regionalen Herkunft, zu ermöglichen", so Walser abschließend.

Rückfragehinweis:
Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FMB

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