• 13.02.2009, 11:29:38
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Kampf der Krise: Private und betriebliche Pensionen sichern!

Wien (OTS) - Die globale Finanzmarktkrise hat nicht nur die Banken
erschüttert, über die negativen Kapitalmarktentwicklungen haben auch
viele Veranlagungen und Betriebspensionen an Wert verloren. Sicher
und wertbeständig zeigen sich heute vor allem Versicherungsprodukte
wie die klassische Lebensversicherung und die betriebliche
Kollektivversicherung

Als einer der größten institutionellen Investoren und als einer
der stabilsten Pfeiler der heimischen Wirtschaft sieht sich auch die
Versicherungsbranche mit der Kapitalmarktkrise konfrontiert. Das
Anlagegeschäft gestaltet sich unter den derzeitigen Rahmenbedingungen
schwierig, trotzdem sind es vor allem die Kunden der
Lebensversicherung, die von garantierten Leistungen und sicheren
Erträgen profitieren.

Sichere Betriebspensionen sind schon jetzt möglich

Die betriebliche Vorsorge ist im Vergleich zur staatlichen und
privaten Säule unseres Pensionssystems noch relativ schwach
ausgeprägt. Den größten Anteil an diesem bisher eher kleinen "Kuchen"
haben die Pensionskassen, deren größtes Manko, fehlende Sicherheit
der Pensionen, zur Zeit schlagend wird. Dazu GD Dr. Günter Geyer,
Präsident des österreichischen Versicherungsverbandes VVO: "Tausende
Pensionskassen-Anwartschaftsberechtigte müssen um ihre Vorsorge
fürchten - auch weil ihnen bisher nicht erlaubt wurde, in ein
beständigeres Vorsorgesystem zu wechseln. Dabei gibt es längst eine
Alternative: die betriebliche Kollektivversicherung".

Dabei handelt es sich um ein Vorsorgemodell in Form einer
Lebensversicherung mit garantiertem Wertzuwachs, jährlich
unverfallbaren Gewinnzuteilungen und auch einer garantierten
Rentenleistung in der Pensionsphase. "In Zeiten volatiler Börsen ist
sie die einzige Form, die Pensionen der Mitarbeiter sicher steigen zu
lassen", ist Geyer überzeugt. "Es ist zum Schutz der Kunden wichtig,
rasch eine Durchlässigkeit der Systeme und damit eine
Wechselmöglichkeit von der volatilen Pensionskassenlösung in die
sichere betriebliche Kollektivversicherung zu ermöglichen. Wer eine
garantierte Pension möchte, sollte unbürokratisch wechseln und damit
weitere Verluste vermeiden können", fordert Geyer.

Staatlicher Anreiz erhöht Vorsorgebereitschaft

Um die betriebliche Vorsorge zu stärken sieht Geyer verschiedene
Lösungsmöglichkeiten: "Neben einem staatlichen Anreiz - zum Beispiel
in Form der Erhöhung des Freibetrages, der seit 1975 nicht mehr
angehoben wurde und jährlich nur rund 300 Euro beträgt, wären auch
die Möglichkeit von variablen Zuzahlungen und
Gewinnbeteiligungsmodellen sehr sinnvoll."

Staatliche Unterstützung spielt auch bei einem anderen sehr beliebten
Versicherungsprodukt eine Rolle: der "prämienbegünstigten
Zukunftsvorsorge". Seit ihrer Einführung im Jahr 2003, konnten über
1,21 Millionen Österreicherinnen und Österreicher von der Wichtigkeit
der privaten Altersvorsorge und den Vorteilen dieses Produktes
überzeugt werden.

Besondere Zeiten verlangen besondere Rahmenbedingungen

Diese hohe Anzahl der Verträge demonstriert eindrucksvoll die
starke private Vorsorgebereitschaft in Österreich. Um die private
Altersvorsorge von über einer Million Menschen aber wirklich sicher
zu halten, sollten gerade in Zeiten der Kapitalmarktkrise Änderungen
bei den gesetzlichen Rahmenbedingungen in die Wege geleitet werden.

"Durch den gesetzlich vorgeschriebenen Aktienanteil von 40 Prozent
haben unsere Kunden bisher von Börsenaufschwüngen profitieren
können", weiß VVO-Präsident Geyer. "Auf Grund der schwachen
Börsenentwicklungen wünschen sich unsere Kunden aber eine Reduktion
dieses Aktienanteils, um das Risiko zu minimieren."

Im Hinblick auf die immer noch drängende Problematik bei der
Pflegevorsorge wird von der Branche auch weiterhin auf die Öffnung
der Zukunftsvorsorge für die Pflege gedrängt und die Ermöglichung von
Einmalerlägen gefordert.

Bildmaterial finden Sie unter:
http://pressefotos.at/m.php?g=1&u=1&dir=200902&e=20090213_v&a=event

Rückfragehinweis:

VVO Versicherungsverband Österreich
   Mag. Daniela Viktoria Ebeert
   Tel.: 01/711 56/261
   Fax: 01/711 56/280
   mailto:[email protected]
   www.vvo.at

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