• 13.02.2009, 11:21:49
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Die österreichische Versicherungswirtschaft 2008: Stabiler Sektor in schwierigem Umfeld - BILD

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Im Bild v.l.n.r.: Generaldirektor Dr. Wolfram Littich (Vizepräsident VVO (Mitglied des VVO-Präsidialausschusses) Allianz Elementar Versicherungs-Aktiengesellschaft), Generaldirektor Dr. Konstantin Klien (Vizepräsident VVO (Mitglied des VVO-Präsidialausschusses) UNIQA Versicherungen AG), Generaldirektor Dr. Günter Geyer (Präsident VVO (Mitglied des VVO-Präsidialausschusses) WIENER STÄDTISCHE Versicherung AG Vienna Insurance Group), Generaldirektor Dr. Luciano Cirinà (Vizepräsident VVO (Mitglied des VVO-Präsidialausschusses) Generali Versicherung AG), Dir. Dr. Louis Norman-Audenhove (Generalsekretär VVO), Generaldirektor KR Mag. Dr. Othmar Ederer (Vizepräsident VVO (Mitglied des VVO-Präsidialausschusses) Grazer Wechselseitige Versicherung Aktiengesellschaft).

Wien (OTS) - Obwohl das Jahr 2008 sehr von der globalen
Finanzkrise beeinflusst war, hat sich die österreichische
Versicherungswirtschaft gut behauptet und zeigt positive Ergebnisse.

Erste Berechnungen zeigen auch 2008 wieder in allen Sparten
Prämienzunahmen.

Insgesamt vermerkt die österreichische Versicherungswirtschaft im
vergangenen Jahr eine Steigerung der Prämieneinnahmen um 2,5 Prozent
auf 16,267 Milliarden Euro. Für das abgemilderte Wachstum war vor
allem das vierte Quartal verantwortlich, in dem die Finanzmarktkrise
auch in Österreich spürbar wurde. Die gesamten
Versicherungsleistungen des Jahres 2008 beliefen sich auf 11,587
Milliarden Euro - das ist ein Plus von 7,7 Prozent im Vergleich zum
Vorjahr.

Nach vorläufigen, ersten Prognosen wird das Gesamtprämienaufkommen
2009 um etwa 1,5 Prozent ansteigen.

Lebensversicherung

Mit einem Plus von 2,2 Prozent erhöhte sich das Prämienvolumen der
Lebensversicherung 2008 auf 7,364 Milliarden Euro. Die
Wachstumsdynamik in der Sparte verlor besonders im vierten Quartal,
als die Finanzmarktkrise Österreich erreichte - sowohl die laufenden
Prämien (+1,8 Prozent) als auch die Einmalerläge (+3,5 Prozent)
entwickelten sich daher langsamer als gewohnt. Gute Zuwächse gab es
in der prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge (13,5 Prozent), von der
bei heimischen Versicherungsunternehmen mittlerweile über 1,21
Millionen Verträge bestehen.

Insgesamt wurden 2008 5,444 Milliarden Euro, das entspricht einer
Steigerung von 10,4 Prozent, an die Kundinnen und Kunden der
Lebensversicherung ausbezahlt.

Für das Jahr 2009, in dem die Finanzmarktkrise die Realwirtschaft
erreicht hat, dürfte sich in der Lebensversicherung ein Wachstum von
etwa 0,8 Prozent ergeben.

Krankenversicherung

Die private Krankenversicherung versteht sich in Österreich als
komplementärer Partner der gesetzlichen Krankenversicherung. Über die
Sonderklassehonorare trägt sie wesentlich zum Erhalt erstklassiger
Medizin für alle Österreicherinnen und Österreicher bei. Damit wird
ein entscheidender Beitrag zur Qualität des heimischen
Gesundheitssystems geleistet. Für 2008 weist die private
Krankenversicherung ein voraussichtliches Plus von 3,5 Prozent auf
1,535 Milliarden Euro auf. Die Leistungen nahmen um 3 Prozent auf
1,056 Milliarden Euro zu.

Eine erste Prognose weist für die Krankenversicherung 2009 wieder
ein Wachstum von rund 3,1 Prozent aus.

Schaden-Unfallversicherung

Das Prämienvolumen der Schaden-Unfallversicherung (inklusive
Kfz-Haftpflichtversicherung) wuchs 2008 auf 7,368 Milliarden Euro an
und zeigt somit eine Steigerung von 2,6 Prozent. Das durch die
erneute Zunahme an Naturgefahren (Stürme und lokale Unwetter) bereits
hohe Niveau der Versicherungsleistungen in der
Schaden-Unfallversicherung erfuhr 2008 abermals eine Steigerung um
5,9 Prozent auf 5,087 Milliarden Euro.

Für 2009 wird ein Prämienwachstum der Schaden-Unfallversicherung
um ca. 1,8 Prozent prognostiziert.

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Rückfragehinweis:

VVO Versicherungsverband Österreich
   Mag. Daniela Viktoria Ebeert
   Tel.: 01/711 56/261
   Fax: 01/711 56/280
   mailto:[email protected]
   www.vvo.at

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