- 11.02.2009, 10:21:54
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BZÖ-Strutz: Grüne haben gemeinsame Oppositionssondersitzung verhindert
Wien 2009-02-11 (OTS) - Als "populistisches Ablenkungsmanöver von
den eigenen parteiinternen Turbulenzen", sieht BZÖ-Generalsekretär
Dr. Martin Strutz die Forderung der Grünen, alle Gehälter zu
begrenzen. "Eva Glawischnig hat die gemeinsame
Oppositionssondersitzung gegen die Misswirtschaft der Regierung
verhindert, die bereits mit ihrem Generalsekretär vereinbart war -
übrigens einer der Hauptgründe für den Lockl-Rückzug - und versucht
jetzt krampfhaft vor den Wahlen von ihrem eigenen Führungsversagen
abzulenken. Das BZÖ hat diese Sondersitzung beantragt, um das
Versagen der Regierung in der Wirtschaftskrise zu thematisieren und
konkrete machbare Vorschläge vorzubringen", so Strutz. Er fordert die
Grünen auf, bei der Gehaltsobergrenze zuerst vor der eigenen Tür zu
kehren und erinnert hier insbesondere an den grünen
Kommunikationschef des ORF, Pius Strobl.
Zum Thema der Gehaltsobergrenzen begrüßt Strutz, dass die Grünen
jetzt auch die BZÖ-Forderung nach einer Gehaltsobergrenze übernommen
haben. "Für Manager von staatsnahen Betrieben und von Banken, die
staatliche Hilfe bekommen haben, ist eine klare Grenze nötig und ein
wichtiges Zeichen der Solidarität in schwierigen wirtschaftlichen
Zeiten", erklärt Strutz. Es sei unverständlich, dass Manager
Massenentlassungen und Rekordverluste zu verantworten haben,
gleichzeitig aber bei sich nicht den Gürtel enger schnallen wollen.
Eine Neiddebatte sei abzulehnen, "aber exorbitante Managergehälter in
staatsnahen und vom Staat unterstützten Unternehmen sind einfach
nicht akzeptabel", so Strutz. Gerade bei den Banken fordert Strutz,
dass "die Spitzenmanager sich nicht nur um ihre Spitzengehälter und
Provisionen kümmern sollen, sondern dafür sorgen müssen, dass die
Unternehmen und die Bürger endlich wieder dringend benötigte Kredite
erhalten, da ansonsten eine Arbeitsplatzkrise ungeahnten Ausmaßes
droht."
Rückfragehinweis:
BZÖ
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