• 06.02.2009, 10:49:42
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Bis zu 3.000 Euro Direktzuschuss für Sanierungsmaßnahmen

Haslauer: Heimische Bauwirtschaft ankurbeln / Eisl: Start des "SanierungsChecks"

Salzburg (OTS) - Eine "Welle" an thermischen Sanierungen von
Wohngebäuden im Land Salzburg wollen Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr.
Wilfried Haslauer und Energiereferent Landesrat Sepp Eisl mit dem
"SanierungsCheck" auslösen. "Denn die thermische Sanierung von
Wohngebäuden hilft den Eigentümern über die Jahre sehr viel Geld zu
sparen, ist ein wichtiger Motor für das heimische Baugewerbe, sichert
Arbeitsplätze in der Branche und ist der Schlüssel zur Erreichung
unserer Klimaziele", zeigten LH-Stv. Haslauer und Landesrat Eisl
heute, Freitag, 6. Februar, bei einem gemeinsamen
Informationsgespräch mit Umweltminister Dipl.-Ing. Nikolaus
Berlakovich im Salzburger Heffterhof auf.

"Ich habe daher am 1. Februar im Energieressort den
'SanierungsCheck' gestartet", führte Landesrat Eisl weiter aus.
Details dazu gibt es auf www.salzburg.gv.at/energie im Internet.
"Gemeinsam mit dem 50-Millionen-Euro-Sanierungspaket des Bundes und
den von LH-Stv. Haslauer geplanten Maßnahmen kurbeln wir die
thermische Sanierung im Bundesland Salzburg ordentlich an", zeigte
sich Eisl zuversichtlich.

"Um den zu erwartenden Andrang auf diese neue Förderung rasch und
effizient abwickeln zu können, haben wir seit 1. Februar mit Ernst
Haigermoser und Moritz Buschmann zwei Sanierungsberater engagiert.
Die Sanierungsberater kommen aus der Energieberatung Salzburg,
kümmern sich ausschließlich um den 'SanierungsCheck' und sind bei der
Förderabwicklung behilflich. Mittelfristig sollen eigene
Sanierungsberater für die Gemeinden, die als Bau- und
Sanierungsspezialisten bei der konkreten Planung der Maßnahmen helfen
und beraten, etabliert werden. Auch die Bauinnung hat bereits
signalisiert, dass sie Aktivitäten in diesem Bereich begrüßt und
unterstützen wird", erklärte Eisl.

Nach Schätzungen der Österreichischen Energieagentur könnte allein
durch die thermische Sanierung sämtlicher Nachkriegsbauten bis 2020
mehr als der jährliche Gesamtstromverbrauch des Bundeslandes
Salzburgs eingespart werden. Jeder betroffene Haushalt kann bis zu 70
Prozent der Heizkosten einsparen. Die Energieagentur geht
österreichweit von einem Potenzial von rund 100.000 zusätzlichen
Arbeitsplätzen und mehr als sechs Milliarden Euro an Wertschöpfung
durch Sanierungen im energetischen Bereich aus.

Und auch im eigenen Geldbörsel würde sich eine starke Förderung
von thermischen Sanierungen ordentlich auszahlen. "Bis zu 3.000 Euro
werden allein vom Land bei der Sanierung von Ein- und
Zweifamilienhäusern als Förderung ausbezahlt", sagte LH-Stv.
Haslauer. "Mit den von mir vorgeschlagenen 20 Millionen Euro an
zusätzlichen Geldern in diesem Bereich können thermische Sanierungen
bei annähernd 10.000 Ein- und Zweifamilienhäusern umgesetzt werden.
Das würde einen wesentlichen Impuls für das Salzburger Baugewerbe und
Handwerk auslösen. Insgesamt würde damit ein geschätzter
Wirtschaftsimpuls von rund 200 bis 300 Millionen Euro ausgelöst
werden, Nutznießer wären fast ausschließlich heimische Betriebe", so
Wirtschaftsreferent Haslauer.

"Konkret fördert das Energieressort des Landes Salzburg seit 1.
Februar 2009 die Gesamtsanierung von Ein- oder Zweifamilienbauten im
Bundesland Salzburg, die Erstellung eines Energieausweises sowie die
Sanierung der obersten Geschossdecke mit einem Direktzuschuss. Im
Optimalfall erhält der Einzelne damit bis zu 3.000 Euro an
Unterstützung durch das Land. Die Förderung im Energieressort
schließt eine Wohnbauförderung nicht aus. Mit der geplanten
Sanierungsoffensive des Bundes und den Maßnahmen von LH-Stv. Haslauer
kann man also mit einer wirklich guten finanziellen Unterstützung
rechnen, wenn man sein Haus sanieren möchte", erklärte Eisl.

Das Ausmaß der Förderung beträgt mit "Bestands-Energieausweis" 200
Euro bzw. mit "Sanierungsplanungs-Energieausweis" 300 Euro. Bei
Ausführung der Gesamtsanierung gibt es 1.000 Euro Förderung plus 100
Euro pro zusätzlichen Punkt bei Überschreiten des Sanierungswertes.
Eine Sanierung der obersten Geschossdecke wird mit acht Euro pro
Quadratmeter gedämmter Fläche gefördert. Die Förderung ist auf 30
Prozent der gesamten förderungsrelevanten Investitionskosten
begrenzt. Wenn etwa die Investitionskosten 3.000 Euro betragen, kann
die Förderung maximal 30 Prozent von 3.000, also 900 Euro, betragen.

Rückfragehinweis:
Landespressebüro Salzburg
Dr. Roland Floimair
Tel.: (0662) 80 42 / 23 65
mailto:[email protected]
http://www.salzburg.gv.at

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