• 05.02.2009, 11:42:04
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Seeber: EU führt europaweite Wasser-Umfrage durch

EU-Kommission handelt auf Seeber-Initiative

Straßburg, 5. Februar 2009 (ÖVP-PD) Die EU-Kommission führt
derzeit eine europaweite Umfrage zur Wasserpolitik der Europäischen
Union und der Mitgliedstaaten durch. "Ich habe letzten Herbst
Umweltkommissar Stavros Dimas aufgefordert, diese Eurobarometer-
Umfrage durchzuführen. Wenn die EU-Kommission in einer effizienten
Weise die Bürger über den richtigen Umgang mit der kostbaren
Ressource Wasser informieren möchte, dann ist es dafür absolut
notwendig, sich vorher genau über den Wissensstand der Bevölkerung zu
informieren", begrüßte der Umweltsprecher des ÖVP-Europaklubs, Dr.
Richard Seeber, die Aktivitäten der Kommission. Als Berichterstatter
des Europäischen Parlaments zu den Herausforderungen von
Wasserknappheit und Dürre in der Europäischen Union hat sich Seeber
als Wasserexperte europaweit einen Namen gemacht. Gemeinsam mit der
European Water Partnership setzt er sich für einen
verantwortungsvollen und sparsamen Umgang mit Wasser ein. ****

"Erst vor wenigen Tagen hat auch das Weltwirtschaftsforum in
Davos vor einem Zusammenbruch der weltweiten Wasserversorgung in den
kommenden Jahrzehnten gewarnt", so Seeber. In weniger als 20 Jahren
werde Wassermangel möglicherweise zu Ernteausfällen führen, die dem
Umfang der derzeitigen Ernten in ganz Indien und in den USA
entsprechen würden, hieß es in einem Bericht des
Weltwirtschaftsforums. "In vielen Weltregionen wird Wasser
verschwendet, die Preise für Trinkwasser sind zu niedrig. Die Welt
kann in der Zukunft nicht einfach weiter so mit Wasser umgehen wie in
der Vergangenheit. Das betrifft auch Europa", warnte Seeber.

Seit Beginn dieses Jahres sind nach den Bestimmungen der EU-
Wasserrahmenrichtlinie alle Mitgliedstaaten auch verpflichtet, die
Flusswassereinzugspläne für grenzüberschreitende Wasserläufe der
Öffentlichkeit und allen betroffenen Parteien zur Verfügung zu
stellen und diese bei Änderungen zu konsultieren. "Europa setzt
erfolgreich Maßnahmen in der nachhaltigen Bewirtschaftung unserer
Wasserressourcen. Dies immer unter einem gleichbleibenden
Gesichtspunkt: Jeder Mitgliedstaat entscheidet selbst über seine
eigenen Wasservorräte. Unser österreichisches Wasser nimmt uns
niemand weg. Aber wir alle haben eine gemeinsame Verantwortung für
den Erhalt dieser endlichen Ressource", so Seeber abschließend.

Rückfragen:
Dr. Richard Seeber MEP, Tel.: +33-3-8817-5468
([email protected])
oder
Mag. Philipp M. Schulmeister, EVP-ED Pressedienst, Tel.: +32-475-79
00 21 ([email protected])

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