• 31.01.2009, 10:23:11
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Cartellverband verteidigt Religionsfreiheit gegen Attacken von vielen Seiten

Österreichischer Cartellverband (ÖCV) stellt sich aber gegen einen Missbrauch der Religionsfreiheit, wie er im islamischen Religionsunterricht geschehen könnte.

Wien (OTS) - Immer wieder suchen kleine Gruppen das große
Sprachrohr der Öffentlichkeit, um anti-religiöse Ressentiments zu
schüren. Kürzlich wurde eine steirische Politikerin in diesem
Zusammenhang wegen Verhetzung nicht rechtskräftig verurteilt. Zuletzt
wurde Religion von einer überschaubaren Schar politisierter
Schülerinnen und Schüler brutal angegriffen.

Lukas Mandl, Gesellschaftspolitischer Sprecher des ÖCV, nimmt zu
den jüngsten Entwicklungen Stellung: "Sowohl der Antisemitismus, der
in den Tagen der Gaza-Kämpfe aufgeflammt ist, als auch die Verhetzung
gegen Muslime durch die steirische Politikerin, als auch die Attacken
gegen christliche Ethik und Moral sind im gesamtgesellschaftlichen
Interesse zurückzuweisen!"

"Wer Religionen aus einer Gesellschaft verdrängen will, der führt
etwas Gefährliches und Totalitäres im Schilde. Religion macht
Menschen frei von weltlichen Zwängen und hilft dabei, auf Mitmenschen
positiv zuzugehen, weil auch sie Gottes Kinder sind. Wer Religion aus
den Schulen verdrängt, raubt jungen Menschen eine Chance auf freie
Entfaltung", warnt Mandl.

Es sei ein Warnsignal, wenn Politik die Religionsfreiheit antaste.
Es sei aber auch gefährlich, wenn Religionsfreiheit für politische
Agitation gegen die Republik missbraucht werde. "Wenn das im
islamischen Religionsunterricht passiert, muss es unterbunden werden.
Das ist man auch jenen Musliminnen und Muslimen schuldig, die
österreichische Bürgerinnen und Bürger sind, die Staat und
Gesellschaft voll respektieren", betont Mandl.

Schließlich beruhe das Zusammenleben in Österreich auf
essentiellen Werten wie jenen der Demokratie, der Freiheit, der
Rechtsstaatlichkeit und der Gleichberechtigung. Diese Wertebasis
resultiere nicht zuletzt aus religiöser Inspiration. "Wer hier lebt
und seinen Kindern eine Entfaltung in diesem Land wünscht, muss sich
auf die hier gelebten Werte einlassen und sie berücksichtigen", so
Mandl.

Rückfragehinweis:
Etienne Berchtold
ÖCV Kommunikation
Tel.: 0699 190 597 67
E-Mail: [email protected]

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