• 30.01.2009, 14:46:38
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Ungebrochen hoher Andrang auf Klima- und Energiefonds Forschungsgelder

29 Mio. Euro für klimarelevante Energieforschung sollen die Konjunktur ankurbeln

Wien (OTS) - Heute um 12.00 Uhr wurde der Call für die zweite
Klimafonds Energieforschungsausschreibung "Neue Energien 2020"
geschlossen. "Über 200 Projektanträge sind eingegangen. Vorwiegend
haben Unternehmen aus Industrie und Wirtschaft eingereicht, aber auch
wissenschaftliche Institutionen, Forscher und Gemeinden sind dabei",
zeigt sich Eveline Steinberger, zuständige Geschäftsführerin im
Klima- und Energiefonds, zufrieden.

Damit setzt sich der positive Trend aus 2008 in der
österreichischen Energieforschung fort. "Das ist unheimlich wichtig,
weil es gerade in Krisenzeiten bedeutender denn je wird, in grüne
Technologien zu investieren, um die Wirtschaft nachhaltig
anzukurbeln. Finanzkrise und Klimaschutz gegeneinander auszuspielen,
wäre ein Fehler, der sich bereits in wenigen Jahren rächen würde. Die
Märkte der Zukunft sind grüne Märkte. Wer das nicht erkennt,
unterliegt künftig im internationalen Wettbewerb", so Eveline
Steinberger weiter.

Der Schwerpunkt des Klima- und Energiefonds liegt in der
sogenannten angewandten Energieforschung. Damit verbundener Anspruch
ist, durch Innovation und Technologieentwicklung, Effizienz zu
steigern und CO2-Emissionen zu vermeiden oder drastisch zu senken
sowie Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

Das erwartete Marktvolumen für Energietechnologien ist enorm. Die
EU bezifferte es Mitte 2008 mit 2.200 Milliarden Euro bis 2020.
Ebenso verhält es sich mit den Beschäftigungseffekten. Hier wird
allein für Europa mit bis zu einer Million neuen Arbeitsplätzen
gerechnet. Und das allein in den unmittelbar betroffenen Branchen.

"Wir unterstützen die Wirtschaft und Wissenschaft technologisch
nicht Nachzügler oder Mitläufer zu sein, sondern Österreich in eine
Vorreiterposition zu bringen. Wir wollen damit unsere Ambitionen mit
Blick auf Zukunftstechnologien verstärken, etwa was die Entwicklung
von Wasserkrafttechnologien für sensible Standorte, Solartechnologie,
Speichertechnologien für die zunehmend dezentrale Stromerzeugung,
Mobilität oder Biomassetechnologien der zweiten Generation betrifft",
sagt Eveline Steinberger.

Der Klima- und Energiefonds der Österreichischen Bundesregierung
wurde 2007 errichtet. Pro Jahr stehen 150 Mio. Euro an Fördergelder
für die Bereiche F&E, Verkehr und Marktdurchdringung zur Verfügung.
Vor wenigen Wochen wurde eine Strukturoptimierung eingeleitet, sodass
Förderungen zukünftig noch rascher beim Förderkunden ankommen können.
Die Novelle zum Klima- und EnergiefondsGesetz wird derzeit im
Umweltausschuss beraten und soll Ende Februar im Nationalrat
behandelt werden.

Rückfragehinweis:
Klima- und Energiefonds
01/5850390 DW 23
[email protected]
www.klimafonds.gv.at

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