- 22.01.2009, 11:58:57
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Allianz warnt: Finanzcrash folgt dem Pistencrash
Private Unfallversicherung deckt Hubschrauber-Bergekosten
Wien (OTS) - Schreckensmeldungen aus den heimischen
Wintersportgebieten - und das täglich: Die Serie von schweren
Schiunfällen reißt einfach nicht ab, und in den Semesterferien ist
mit einer weiteren Zunahme zu rechnen. Die Allianz weist darauf hin,
dass ein Pistencrash erhebliche finanzielle Folgen haben kann - ganz
besonders bei einer Hubschrauberbergung.
Eine Hubschrauberbergung in alpinem Gelände kostet
durchschnittlich 2.000 Euro, von den Rettungsdiensten werden für eine
Helikopter-Flugminute im Allgemeinen über 50 Euro verrechnet. Für
viele Hobbysportler endet daher der Pistenspaß nicht nur mit Gips,
sondern auch zusätzlich mit einer finanziellen Belastung der
Geldbörse. Allein die Statistik der Christophorus Notarzthubschrauber
des ÖAMTC weist für 2008 österreichweit 1.210 Rettungsflüge nach
Pistenunfällen aus. Das entspricht über 50% der Helikopter-Einsätze
des Automobilclubs nach Sport- bzw. Freizeitunfällen in alpinem
Gelände.
Wenn der Flugtransport medizinisch nicht begründet war - also kein
Notarzt notwendig gewesen wäre -, darf die gesetzliche
Krankenversicherung laut Gesetz die Bergungskosten nicht übernehmen.
Und selbst wenn der Transport aufgrund der Schwere der Verletzung
erforderlich war, wird trotzdem oft nur ein Teil der Kosten
übernommen.
Rechtzeitig vorsorgen
"Vor dem Schiurlaub sollte man deshalb unbedingt seinen
Versicherungsschutz prüfen", empfiehlt Allianz Service-Experte Mag.
Xaver Wölfl. Denn das winterliche Vergnügen endet jedes Jahr für über
50.000 Freizeitsportler im Krankenhaus. 2007 mussten laut
Freizeitunfallstatistik des Kuratoriums für Verkehrssicherheit 39.400
verletzte Schifahrer und 12.200 Snowboarder im Spital behandelt
werden. Den traurigen Rekord halten Tirol mit insgesamt 13.300 und
Salzburg mit 12.200 Verletzten.
"Mit einer privaten Unfallversicherung ist man vor bösen
finanziellen Überraschungen sicher", erklärt Allianz Experte Wölfl.
Sie trägt im Gegensatz zur gesetzlichen Unfallversicherung, die bei
Freizeitunfällen überhaupt keine Leistung übernimmt, neben den
Hubschrauberbergekosten auch die mitunter erheblichen Kosten für
Folgeschäden und bei Dauerinvalidität sogar für eine lebenslange
Rente.
Rückfragehinweis:
Dr. Marita Roloff, Unternehmenskommunikation Allianz Gruppe in Österreich Hietzinger Kai 101-105, 1130 Wien Tel: 01/878 07 - 80726, Fax: - 40261 E-Mail: [email protected] Internet: www.allianz.at
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