- 22.01.2009, 10:54:31
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Wlodkowski gegen Budgetumschichtungen zulasten der Bauern
Doppelbudget 2009/2010 muss bäuerliche Familienbetriebe in Österreich absichern
Wien (OTS) - "Die Marktschwankungen werden in Zukunft noch viel
stärker und schneller erfolgen und daher brauchen Österreichs
Bauernfamilien Verlässlichkeit und Planbarkeit sowohl in der
Agrarpolitik als auch beim nationalen Agrarbudget. Umschichtungen auf
Kosten der Landwirtschaft sind zu verhindern, schließlich muss die
Finanzierung existenzsichernder Maßnahmen für bäuerliche Betriebe,
wie etwa die Umsetzung des Milchpakets als auch die Ausfinanzierung
der Ländlichen Entwicklung, sichergestellt werden", verwies Gerhard
Wlodkowski, Präsident der LK Österreich, im Hinblick auf die
bevorstehenden Verhandlungen der Bundesregierung zum Doppelbudget
2009 und 2010 auf die zentralen Forderungen der bäuerlichen
Interessenvertretung.
Massive Preisrückgänge in der agrarischen Produktion und die
Kostenexplosion bei Energie und Betriebsmitteln hätten im letzten
Jahr die bäuerlichen Einkommen stark belastet und daher sei nun die
Absicherung von kostensenkenden Maßnahmen für Österreichs bäuerliche
Betriebe ein Gebot der Stunde. Aus diesem Grund müssten jetzt bei den
beginnenden Budgetverhandlungen bestimmte Kernpunkte für Österreichs
Bäuerinnen und Bauern sichergestellt werden, wie etwa die
Kofinanzierung der Ländlichen Entwicklung als auch die
Investitionsförderung sowie die finanzielle Ausgestaltung des auf
EU-Ebene bereits ausverhandelten Milchpakets zur Absicherung der
Milcherzeugung in Österreich, verwies Wlodkowski auf die Forderungen
der Bauernvertretung bei der Budgeterstellung.
"Wir müssen die Finanzierung von Maßnahmen zur Kostenentlastung
der Familienbetriebe im Doppelbudget absichern. Schließlich ist nur
eine Landwirtschaft, die auch investieren kann, imstande, gerade in
Zeiten der größten Wirtschaftskrise seit 1945, neue Arbeit durch eine
deutliche Forcierung von Schlüsselbereichen wie regionale
Nahrungsmittelversorgung und erneuerbare Energie zu schaffen. Wer nun
versucht, die finanzielle Basis der Landwirtschaft zu schwächen
beziehungsweise auszuhöhlen, schadet damit Österreichs Bäuerinnen und
Bauern und vor allem auch der Wirtschaft, den Arbeitsplätzen sowie
den heimischen Konsumenten", gab Wlodkowski zu bedenken.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Landwirtschaftskammer Österreich Austrian Chamber of Agriculture Kommunikation Schauflergasse 6, 1014 Wien T +43/1/53441-8520, 8523 F +43/1/53441-8519 mailto:[email protected] www.lk-oe.at
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