• 16.01.2009, 14:26:33
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In guten wie in schlechten Zeiten... hungern wir die Unis aus?

ÖH Medizin Wien zeigt sich solidarisch mit UNIKO und Bundes-ÖH

Wien (OTS) - Schon seit Jahren laufen die Universitäten der
vorgehaltenen Karotte hinterher, um zumindest in die Nähe von
Weltklasse zu gelangen. Trotz guter Konjunkturlage hat man so die
Universitäten immer wieder zum Esel gemacht, nur um sie jetzt wieder
um eine adäquate Finanzierung zittern zu lassen. Es ist auch derzeit
nicht gesichert, ob in Zukunft ausreichend Geld für Bildung und
Forschung zur Verfügung stehen wird.

Zukunft verspielt?

Doch jeder Wirtschaftler weiß, wer in Forschung und Entwicklung
heute nicht investiert, zahlt in Zukunft drauf.
Gerade in der Medizin kommt durch Kürzungen der Investitionen die
Ausbildung der Ärzte, die Forschung und Neuentwicklung von
Medikamenten und Therapiemöglichkeiten und damit die
Gesundheitsversorgung aller Österreicher in starke Bedrängnis.
Bereits jetzt fehlen an der Medizinischen Universität Wien mindestens
200 Stellen, um die Aus- und Weiterbildung zu garantieren.

Wir richten daher unseren dringenden Appell an Bundesminister
Hahn, das Ruder für die Universitäten herumzureißen und ausreichende
finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen.

Rückfragehinweis:
Julia Straub
Vorsitzende ÖH Medizin Wien
Mail: [email protected]
Tel: 0650-4940195

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