• 05.01.2009, 15:19:36
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  • OTS0086 OTW0086

Land prüft Möglichkeit gesetzlicher Regelung für Schihelmpflicht

Korrektur zu OTS0077

Salzburg (OTS) - In der Meldung OTS0077 von heute 14:13 Uhr "Land
prüft Möglichkeit gesetzlicher Regelung für Schihelmpflicht" muss es
heißen: "Landeshauptfrau Burgstaller lässt daher Möglichkeiten
gesetzlicher Regelungen für eine vorgeschriebene Schihelmpflicht für
Kinder bis 14 Jahren (nicht "ab 14 Jahren") prüfen."

Die korrigierte Meldung lautet daher:

"Die derzeitige Häufung von Unfällen beim Schifahren zeigt, dass
es immer notwendiger wird, mehr für die Sicherheit auf den Schipisten
zu tun." Das betonte Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller heute,
Montag, 5. Jänner. Landeshauptfrau Burgstaller lässt daher
Möglichkeiten gesetzlicher Regelungen für eine vorgeschriebene
Schihelmpflicht für Kinder bis 14 Jahren prüfen und will generell
dieses Thema vermehrt im Bewusstsein der Wintersportler verankern.

Für eine Helmpflicht für Kinder bis 14 Jahren spricht
beispielsweise das überdurchschnittliche Risiko für Kopfverletzungen
bei Kindern. Aufgrund der kindlichen Proportionen und der
schwä-cheren Muskulatur tragen Kinder häufiger Kopfverletzungen davon
als Erwachsene. "Und da schon sehr viele Schifahrer mit Helm
unterwegs sind, sind Nicht-Helmträger bei Zusammenstößen mit
Helmträgern besonders gefährdet", ergänzte Landeshauptfrau
Burgstaller, die besonders auch auf die Vorbildwirkung der Eltern
verwies.

Möglichkeiten der gesetzlichen Verankerung gebe es zum Beispiel
wie in Italien mit einem Gesetz mit Verpflichtung der Pistennutzer,
erklärte Landeshauptfrau Burgstaller, oder mit einem Gesetz mit
Verpflichtung der Seilbahnen. In Schweden wiederum gebe es eine
freiwillige Konvention der Pistenbetreiber.

Es müsse das Bewusstsein, dass die immer bessere
Pistenpräparierung und neue Techniken beim Schimaterial zu höheren
Geschwindigkeiten auf den Schipisten führen, gestärkt werden. Daher
sei der Helm als Schutz für die Schifahrer besonders wichtig, so
Burgstaller.

Jährlich kommt es auf Österreichs Schipisten zu rund 68.800
Unfällen, davon 8.000 mit Kindern unter 15 Jahren. Die meisten
tödlichen Schiunfälle sind auf schwere Kopfverletzungen
zurück-zuführen. Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes OGM
aus dem Jahre 2005 brachte hervor, dass die Österreicher mehrheitlich
(62 Prozent) für die Einführung einer generellen Helmpflicht für
Kinder auf heimischen Schipisten seien. Bei einer Umfrage des
Marktfor-schungsinstitutes Spectra im Jänner 2008 (persönliche
Interviews mit 1.000 repräsentativ für die Bevölkerung ab 15 Jahren
ausgewählten Personen) gaben 64 Prozent der Befragten an, sie würden
die grundsätzliche Idee einer Schihelmpflicht sehr gut
beziehungsweise gut finden. 83 Prozent sind für die Einführung des
Kopfschutzes bei Schulschikursen.

Rückfragehinweis:
Landespressebüro Salzburg
Dr. Roland Floimair
Tel.: (0662) 80 42 / 23 65
mailto:[email protected]
http://www.salzburg.gv.at

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