• 02.01.2009, 13:56:26
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Gasstreit: Vorsorgen statt Abwarten

Hans Kronberger: Ökostromgesetz - Gebot der Stunde

Präsident Photovoltaic Austria, Dr. Hans Kronberger

Wien (OTS) - Als dringlichstes Vorhaben für den neuen Nationalrat
bezeichnet der Obmann des Bundesverbandes Photovoltaic Austria (PVA),
Hans Kronberger, die Schaffung eines funktionierenden
Ökostromgesetzes. Die Versorgungsprobleme mit fossilen Energieträgern
sind nicht zu übersehen, der Lieferstopp der Russen an die Ukraine
sei nur eines von vielen Symptomen, erklärt Kronberger, der bereits
1997 in seinem Buch "Blut für Öl" die Situation zwischen Russland und
seinen ehemaligen Satellitenstaaten punktgenau beschrieben hat. Für
das Jahr 2010 wird bei Erdgas bereits eine Versorgungslücke von 4 %
prognostiziert und 2020 sollen es bereits 27 % sein. Selbst die
geplanten Pipelines (Nabucco, Southstream, Northstream) könnten nur
einen Bruchteil des Bedarfs abdecken. "Daher ist es ein Gebot der
Stunde durch ein brauchbares Ökostromgesetz mittelfristige Maßnahmen
zum Durchbruch der erneuerbaren Energieträger zu setzen. Nur Sonne,
Wasser, Wind und Biomasse als Primärenergieträger können
Versorgungssicherheit und Preisstabilität garantieren. Mindestens 5
bis 8 % des elektrischen Stroms in Österreich können bis 2020 aus
Photovoltaik vor Ort sauber und nachhaltig bereitgestellt werden.
Zuschauen ist unverantwortlich!" erklärt Kronberger.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at .

Rückfragehinweis:
PHOTOVOLTAIC AUSTRIA Federal Association,
Die Interessensvertretung für Photovoltaik in Österreich
Frau Mag. Silvia Painer, Tel. +43 (0)1 522 35 81-440
mailto:[email protected], www.pvaustria.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | ENP

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