Gasstreit: Vorsorgen statt Abwarten

Hans Kronberger: Ökostromgesetz - Gebot der Stunde

Wien (OTS) - Als dringlichstes Vorhaben für den neuen Nationalrat bezeichnet der Obmann des Bundesverbandes Photovoltaic Austria (PVA), Hans Kronberger, die Schaffung eines funktionierenden Ökostromgesetzes. Die Versorgungsprobleme mit fossilen Energieträgern sind nicht zu übersehen, der Lieferstopp der Russen an die Ukraine sei nur eines von vielen Symptomen, erklärt Kronberger, der bereits 1997 in seinem Buch "Blut für Öl" die Situation zwischen Russland und seinen ehemaligen Satellitenstaaten punktgenau beschrieben hat. Für das Jahr 2010 wird bei Erdgas bereits eine Versorgungslücke von 4 % prognostiziert und 2020 sollen es bereits 27 % sein. Selbst die geplanten Pipelines (Nabucco, Southstream, Northstream) könnten nur einen Bruchteil des Bedarfs abdecken. "Daher ist es ein Gebot der Stunde durch ein brauchbares Ökostromgesetz mittelfristige Maßnahmen zum Durchbruch der erneuerbaren Energieträger zu setzen. Nur Sonne, Wasser, Wind und Biomasse als Primärenergieträger können Versorgungssicherheit und Preisstabilität garantieren. Mindestens 5 bis 8 % des elektrischen Stroms in Österreich können bis 2020 aus Photovoltaik vor Ort sauber und nachhaltig bereitgestellt werden. Zuschauen ist unverantwortlich!" erklärt Kronberger.

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