- 19.12.2008, 13:16:22
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SP-Hora: Wien betreibt innovative Verkehrspolitik
Kritik von G-Maresch an Aktualisierung des Masterplan Verkehr zurückgewiesen
Wien (SPW-K) - "Mit der Aktualisierung des Wiener Masterplans für
Verkehr aus dem Jahr 2003 reagiert die Stadtregierung auf die bislang
erfolgte sowie auf zu erwartende Entwicklungen im Verkehrsgeschehen.
Die Maßnahmen sichern die Priorität des öffentlichen Verkehrs ohne
die Notwendigkeiten auf dem Gebiet des Individualverkehrs zu
vernachlässigen. Wer meint, Öffentlichen und Individualverkehr
unbedingt gegeneinander ausspielen zu müssen, der verfolgt eine
kurzsichtige Verkehrspolitik", stellte Freitag der Verkehrssprecher
der Wiener SPÖ und Vorsitzende des Verkehrsausschusses des Wiener
Gemeinderates, Karlheinz Hora, in einer Replik im Pressedienst der
SPÖ Wien zu den Aussagen von G-Maresch fest.
"In Wien kommt der öffentliche Verkehr nicht, wie von Maresch
behauptet, unter die Räder. Das Gegenteil ist der Fall", betonte
Hora. Wien forciert weiterhin einerseits den Ausbau des U-Bahnnetzes
wie ebenso den öffentlichen Oberflächenverkehr". Die Einrichtung
u.a. der neuen Straßenbahnlinien 25 und 26 in Floridsdorf und in der
Donaustadt sowie neuen Buslinie im Leopoldstädter Stuwerviertel sind
nur einige Belege dafür unter vielen weiteren. Hora. "Dass Wien mit
der von den Grünen heftig kritisierten Verkehrspolitik richtig liegt,
unterstreicht auch der Modal Split. Demnach hat der öffentliche
Verkehr den Individualverkehr bei der Zurücklegung der Wege durch die
Bevölkerung mit 35 zu 34 Prozent bereits überholt. Im Jahr 2020 soll
der Anteil des öffentlichen Verkehrs 40 und jener des
Individualverkehrs nur mehr 25 Prozent betragen. Dieses Ziel wird
erreicht werden", gab sich Hora zuversichtlich.
Trotz der Ausweitung des öffentlichen Verkehrsangebotes werde auch
der Individualverkehr in den nächsten Jahren weiterhin zunehmen,
meinte Hora weiter. Die Ursachen seien einerseits die wachsende
Bevölkerungszahl Wiens sowie in Zukunft sicherlich noch engere
Verflechtung der Centrop-Region. Hora: "Deshalb sowie im Sinne des
Umwelt- und Anrainerschutzes sowie der Sicherheit ist es notwendig,
bestehende Straßenzüge in dicht verbauten Stadtteilen vom
Individualverkehr zu entlasten und diesen auf ein
Hochleistungsstraßennetz - wie die Wien-Umfahrung - unter
Berücksichtigung umfassender Umweltschutzmaßnahmen umzuleiten.
Hora wies nicht zuletzt darauf hin, dass in der Evaluierung des
Masterplans auch Eisenbahnprojekte enthalten wären, deren
Realisierung im Interesse Wien läge. Dazu, so der Mandatar, zählten
nicht nur die Errichtung der neuen Bahnhöfe in Wien, sondern auch der
Ausbau von Schienensträngen in der Ostregion, wie die Verlängerung
der S 7 von Wolfsthal nach Bratislava, der viergleisige Ausbau der
Südbahn zwischen Meidling und Mödling sowie der Ausbau und die
Elektrifizierung des Marchegger Astes der Ostbahn. Nicht zuletzt
solle auch das S-Bahnkonzept der ÖBB auf die künftige
Angebotsgestaltung aktualisiert und möglichst rasch umgesetzt werden,
meinte Hora. "Wien betreibt im Gegensatz zur eindimensionalen
Sichtweise der Grünen, eine innovative, realistische und deshalb
erfolgreiche Verkehrspolitik. Das unterstreicht auch die Evaluierung
des Masterplan Verkehr", schloss Hora. (Schluss)
Rückfragehinweis:
SPÖ Klub Rathaus, Presse
Franz Schäfer
Tel.: (01) 4000-81923
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