• 18.12.2008, 09:30:57
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Allianz rät zur Vorsicht: Glänzende Weihnachten für Einbrecher!

Wien (OTS) - Das Weihnachtsgeschäft läuft bestens - aber auch
Einbrecher wissen, dass es im umsatzstärksten Monat des Jahres in den
Haushalten viel zu holen gibt: Uhren und Schmuck im Wert von 80
Millionen Euro zum Beispiel. Viele davon finden auf illegalen Wegen
rasch neue Abnehmer.

Die Prognosen für das Weihnachtsgeschäft stimmen den Handel
zuversichtlich, laut Schätzung von RegioPlan Consulting sind vor
allem der Elektro- sowie der Uhren- und Schmuckhandel die Gewinner.
Unter den Weihnachtsbäumen werden die ÖsterreicherInnen heuer neben
Elektrogeräten im Wert von schätzungsweise 260 Millionen Euro auch
Uhren und Schmuck um rund 80 Millionen Euro finden. Angesichts der
Finanzkrise wird Schmuck möglicherweise noch stärker als Wertanlage
gesehen und geschenkt. In den Haushalten könnte es heuer also noch
reichlicheren Nachschub für den Schwarzmarkt geben.

Kurze Freude

Nach der freudigen Überraschung über die kostbaren Geschenke kommt
es oft schon kurze Zeit später zur traurigen Überraschung bei deren
Verlust. Im vergangenen Jahr wurden in Österreich über 21.000
Einbruch-Diebstähle in Haushalte gemeldet. Das heißt, dass im
25-Minuten-Takt irgendwo eingebrochen wurde. "Einbrecher warten nur
darauf, bis sie ungestört ans Werk gehen können - also dann, wenn
Wohnungen und Häuser unbeaufsichtigt sind", weiß Allianz
Service-Experte Mag. Xaver Wölfl. Meist reicht ihnen eine kurze
Zeitspanne, denn in den allermeisten Fällen haben sie es nur auf
Schmuck, Bargeld, Laptops und kleine Wertgegenstände abgesehen -
Dinge eben, die man leicht verstauen kann, ohne großes Aufsehen zu
erregen.

Langfinger haben es oft zu leicht!

Für Einbrecher ist der Beutezug durch die Wohnung in vielen Fällen
ein Routine-Spaziergang: Uhren und Schmuck liegen wie auf
Präsentiertellern im Badezimmer, am Nachtkästchen oder in der Küche.
Das freut die Langfinger ganz besonders, denn in der Regel haben sie
es ziemlich eilig. Je mühsamer sich die Suche gestaltet, desto eher
besteht die Chance, dass sie unverrichteter Dinge wieder abziehen.
"Einen Privathaushalt kann man zwar nicht so sicher wie Fort Knox
machen, aber man sollte es Einbrechern von vornherein so schwer wie
möglich machen, an die Objekte der Begierde heranzukommen", rät der
Allianz Experte. Denn die Haushaltversicherung ersetze zwar bis zu
einem gewissen Umfang und je nach Art der Aufbewahrung den
entstandenen Schaden - aber nicht den ideellen Wert, den so manches
Schmuckstück für den Besitzer repräsentiere. "Auch die psychischen
Belastungen nach einem Einbruch sind nicht selten gravierender als
der materielle Schaden", so Wölfl.

Die Entschädigungsgrenze für Schmuck und andere Wertsachen
außerhalb von versperrten Geldschränken liegt z.B. bei der Allianz im
Rahmen der Haushaltversicherung bei EUR 15.000,-. Werden die
Pretiosen in einem Geldschrank mit mindestens 100 Kilo Eigengewicht
versperrt aufbewahrt, sind sie bis zu einem Wert von EUR 20.000,-
versichert, bei zertifizierten Geldschränken besserer
Sicherheitsklassen gelten Entschädigungsgrenzen bis zu EUR 60.000,-.

Nützliche Links:

Kuratorium für Verkehrssicherheit: Sicherheitstipps gegen
Einbruchrisiko
http://www.kfv.at/index.php?id=52&L=class%3Dl

Kuratorium für Verkehrssicherheit: Checkliste - Eigentumsverzeichnis
http://www.kfv.at/index.php?id=893&contUid=2594

Bundesministerium für Inneres: Kriminalprävention
http://www.bmi.gv.at/praevention/

Rückfragehinweis:

Dr. Marita Roloff
   Unternehmenskommunikation
   Allianz Gruppe in Österreich
   Hietzinger Kai 101-105, 1130 Wien
   Tel: 01/878 07 - 80726, Fax: - 40261
   E-Mail: [email protected]
   Internet: www.allianz.at

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