- 17.12.2008, 11:00:19
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Volksbanken-Verband weist Pilz-Pauschalverurteilung der Volksbanken schärfstens zurück
Volksbanken-Mitarbeiter über Behauptung von Pilz zutiefst empört
Wien (OTS) - Der Volksbanken-Verband ÖGV weist im Namen der
gesamten Volksbanken die vom Grün-Abgeordneten zum Nationalrat, Peter
Pilz, jüngst getätigte Pauschalverurteilung, Volksbanken seien
"gefährliche Dilettanten", schärfstens zurück. Pilz hatte diese
Pauschalverurteilung im Zusammenhang mit der Konvertierung von
Fremdwährungskrediten vorgebracht.
Die Volksbanken stehen jederzeit für eine sachliche Diskussion zu
Fremdwährungskrediten zur Verfügung. Der ÖGV erinnert daran, dass die
Finanzmarktaufsicht (FMA) mit Brief vom 10.10.08 allen
Geschäftsleitern österreichischer Kreditinstitute mitgeteilt hat,
dass sie "der Gestionierung der Fremdwährungskredite sowie der
Tilgungsträgermodelle im Zuge ihrer Analyse und Vorortprüfungen
besonderes Augenmerk schenken" werde. Die FMA verwies die
Geschäftsleiter im selben Schreiben auf die Sorgfaltspflicht gemäß §
39 BWG. Volksbanken sind als Kundenpartner Beraterbanken, die ihre
Kunden über Risken in unterschiedlichen wirtschaftlichen Umfeldern
informieren. Fremdwährungskredite weisen insbesondere drei Risken
auf: Wechselkurs, Zinsen, und fallweise die Entwicklung des
Tilgungsträgers. Die Volatilität von Zins- und Währungskursen ist
derzeit groß, deshalb weisen unsere qualifizierten MitarbeiterInnen
auf die Auswirkung der Zins- und Wechselkursschwankungen auf die
Rückzahlungsfähigkeit und Besicherungssituation der Kunden hin.
Die Verträge mit den Kunden sehen unterschiedlich aus - es gibt
Konvertierungsvereinbarungen, die sowohl Gewinnmitnahmen als auch
Verlustbeschränkungen beinhalten.
Die Beurteilung der unqualifizierten und herabwürdigenden Aussagen
von Peter Pilz überlassen wir dem Urteil unserer weit über 800.000
Kunden und den Wählern. Der Pauschalvorwurf von Pilz ist umso
grotesker als die Volksbanken seit einem Jahrzehnt Österreichs
Bankengruppe mit der höchsten Kundenzufriedenheit ist - laut einer
jährlich durchgeführten gemeinsamen Großbanken-Studie des
renommierten Meinungs-forschers Fessl-GfK. Die Volksbanken haben die
geringste Zahl von Beschwerdefällen - ebenfalls laut dieser Studie -
und behandeln diese Fälle nach Ansicht der Kunden am Besten.
Rückfragehinweis:
Österreichischer Genossenschaftsverband
Dr. Hermann Fritzl
Tel.: +43 1 313 28-410
mailto: [email protected]
http://www.oegv.info
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