- 04.12.2008, 09:56:57
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Smart Home Solutions haben einen neuen Namen: BEKO "Homebutler" - Technologie als Lebensgefühl
- Intelligentes und barrierefreies Wohnen für alle Generationen - Ergebnisse einer Sozialwissenschaftlichen Begleitforschung
Wien (OTS) - Der Wunsch nach "intelligentem und barrierefreiem
Wohnen" trifft auf alle Generationen zu. Um in einen ersten Schritt
vor allem der Generation Plus den Alltag in den eigenen vier Wänden
zu erleichtern, startete 2007 die BEKO Engineering und Informatik AG
mit Unterstützung der Stadt Linz und des Landes Oberösterreich ein
Pilotprojekt unter dem Namen "Smart Home". Das Ziel dabei war, zu
demonstrieren, wie durch die Unterstützung von Technik und
Informationstechnologie die Selbstständigkeit sowie Sicherheit
älterer Menschen in den eigenen vier Wänden auch längerfristig
gewährleistet werden kann. Die Ergebnisse der
Sozialwissenschaftlichen Begleitforschung sind allen Personenkreisen
rund um barrierefreies Wohnen dienlich.
Homebutler - Technologie als Lebensgefühl
Wie können Versorgungsleistungen möglichst einfach und
kostengünstig organisiert werden? Wie können erhöhte
Sicherheitsrisiken im Haushalt, etwa durch zunehmende
Vergesslichkeit, ausgeschaltet werden?
Der weit verbreitete Begriff "Smart Home Solutions" wird von BEKO
auf den Punkt gebracht: "Homebutler" - Technologie nicht als
Zauberlehrling, sondern als nützlicher "Mitbewohner" in dienender
Funktion. Technologie als gutes Personal, das man angeblich heute so
schwer bekommt und mehr ist als Butler "James", der nur für
Waschmaschinen zuständig ist. Technologie, die auf Knopfdruck da ist,
wenn die/der Bewohner/in sie braucht. www.homebutler.at
Studie zeigt hohe Zustimmung zu Homebutler
Von April bis Juli 2008 haben 100 Interessenten die Schauwohnung
in Linz besucht und die darin installierte Technologie in ihren
verschiedenen Funktionen ausgiebig getestet. Die BesucherInnen wurden
anschließend unter der Leitung von Prof. Dr. Markus Lehner der
Fachhochschule Oberösterreich Fachbereich Sozial- und
Verwaltungsmanagement zu ihren Eindrücken und Anregungen befragt. Die
älteste Besucherin war 90 Jahre alt, die jüngste 54 Jahre. Quer durch
alle Altersgruppen fand die neue Technologie bei den Testpersonen
große Resonanz und wurde vielfach (auch unabhängig vom persönlichen
Bedarf) als zukunftsweisend gesehen. Der Homebutler erscheint unter
den BesucherInnen insbesondere für jene als interessant, die nicht
auf die Unterstützung von Angehörigen zurückgreifen können. 44%
derer, die nie Unterstützung von Angehörigen haben, möchten die
Lösung "auf jeden Fall" nützen, weitere 50% unter bestimmten
Bedingungen.
Nur 6% unter ihnen fanden es "nicht wirklich überzeugend", und
keine/r der Befragten schloss die Nutzung des Systems absolut aus. An
erster Stelle im Fragebogen war der Gesamteindruck unmittelbar nach
dem Test und der Erprobung der Funktionen am Fernseher von Interesse.
Die Frage lautete: "Nach dem, was ich hier gesehen habe, würde ich
zum Angebot einer solchen 'intelligenten Wohnung' sagen":
Erstaunlich offen und interessiert, will ein knappes Drittel der
Befragten (31 %) "auf jeden Fall so wohnen." Manche sind von der
neuen Technologie schlichtweg begeistert, wie die Kommentare zeigen:
"Schöner als im Paradies. Kompliment an die schlauen Köpfe." Ein Herr
sagte: "Hochinteressant - Wo muss man sich melden, wenn man es haben
möchte?", ein anderer: "Ich bin so glücklich, dass es so was gibt,
gerade auch als Angehörige."
Bedarf an Gesamtlösungen altersgerechten Wohnens
Aufgrund der ersten eher spontanen Reaktionen wurde klar, dass die
BesucherInnen der Schauwohnung, als kritische KonsumentInnen und
BürgerInnen sichtbar wurden. Sie wollen technische Lösungen, die auf
ihren individuellen Bedarf zugeschnitten sind. Im Blick auf die
Sozialpolitik wird deutlich, dass es einen Bedarf an Gesamtlösungen
für altersgerechtes Wohnen gibt: "drinnen" in der Ausstattung der
Wohnung, und "draußen" im Funktionieren unterschiedlicher
Versorgungsnetzwerke, auf die der Homebutler zurückgreift.
Funktionen des Homebutler
Der Homebutler besteht aus drei unterschiedlichen Komponenten:
- den vitalen Systemen, die vor allem Sicherheit gewährleisten
- den unterstützenden Systemen (über Fernsehschirm), die
hauptsächlich Unterhaltung, Information und Komfort bieten,
- den Servicefunktionen - wie z.B. Essen auf Rädern bestellen oder
Termin- und Medikamentenerinnerung.
Den Vitalfunktionen wird von den SeniorInnen das höchste Gewicht
beigemessen, außerdem benötigen sie kein besonderes Know-how zur
Bedienung. Zur Stornierung des Alarms muss lediglich ein beliebiger
Lichtschalter gedrückt werden. Als besonders wichtig wird hier der
Brandschutz beim Herd betrachtet: 90% erachten ihn für sehr wichtig
bzw. für wichtig. Auch der Wasserstopp rangiert mit 87% (sehr wichtig
und wichtig) weit oben. 78% der Befragten finden auch die
automatische Lichtsteuerung bei Nacht sehr wichtig.
Die zweite Kategorie an Funktionen stellen die unterstützenden
Systeme dar, die von neuen Kommunikationsmöglichkeiten wie
Bildtelefonie bis zu Erleichterungen bei kleinen Alltagsproblemen wie
dem Verlieren von Schlüsseln reichen. Der "Hit" unter den
unterstützenden Systemen war eindeutig der Schlüsselfinder. Man
brauche nicht nur einen, sondern vier bis fünf solcher Anhänger, um
Verschiedenes schnell zu finden, wurde mehrmals betont.
Die Servicefunktionen zielen auf die Unterstützung von
Dienstleistungen, sei es im Bereich der alltäglichen Lebensführung
oder im gesundheitlichen Bereich. Die Termin- oder
Medikamentenerinnerung halten 47% der BesucherInnen sehr wichtig, 30%
eher wichtig. Jeweils 37% der Testpersonen finden auch die
Bestellmöglichkeit für Essen auf Rädern über den Homebutler
Bildschirm für sehr wichtig bzw. wichtig.
Neue Wohnprojekte - Test im Echtbetrieb in Linz
Im Betreubaren Wohnen an der Rudolfstraße 8-12 wird zusätzlich ein
Gemeinschaftsraum mit der Homebutler Technologie ausgestattet.
Interessierte BewohnerInnen können die Funktionen ausprobieren und
lernen gleichzeitig den Umgang mit der neuen Technologie. Gemeinsam
mit den SeniorInnen besteht dadurch eine weitere Möglichkeit, um
Homebutler zu testen und für den Alltagsgebrauch weiter zu
entwickeln.
Weiters werden zwei Betreubare Wohnungen, die mit der Homebutler
Technologie ausgestattet sind, an BewohnerInnen übergeben, die dann
im Echtbetrieb mit dieser Technologie im Alltag leben werden und
bereit sind, Rückmeldungen über ihre Erfahrungen zu geben und so zur
Weiterentwicklung beizutragen. Für die Zukunft wird der Einsatz der
Homebutler-Technologie in neuen Betreubaren Wohnanlagen bereits bei
der Planung in Erwägung gezogen.
BEKO Engineering & Informatik AG - Mit über 800 Beschäftigten und
knapp 50 Mio. EUR Jahresumsatz verbindet das Unternehmen
österreichweit Hightech-Kompetenz zwischen Konstruktion und
Information. Das Geschäftsfeld Engineering bietet als Ingenieurbüro
folgende Leistungen: Planung & Konstruktion im Maschinen- und
Anlagenbau, Elektrotechnik, Automatisierungstechnik, Technische
Informatik, Projektmanagement, CAx-Consulting und Visualisierung. Das
Geschäftsfeld Informatik deckt mit Software Lifecycle Management die
Branchen Public, Financials, Industry und Telecom ab. Die
IT-Solutions fokussieren auf die Bereiche e-Government und Identity
Management, SEPA, CRM und Billing. Durch Product Lifecycle Management
werden die Synergien zwischen Engineering und Informatik optimal
verbunden. Mit diesem Know-how entwickelt BEKO effiziente
PLM-Modullösungen und PLM-Integrationen.
Rückfragehinweis:
PR & Communication, Dr. Max Höfferer, [email protected]
A-1030 Wien, Karl-Farkas-Gasse 22, Tel.: +43 1 797 50 - 759,
Fax: +43 1 797 50 - 8004, www.beko.at
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