- 28.11.2008, 14:37:05
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Symposion: "Diskriminierung aus religiösen Gründen"
Fallbeispiele und Rechtsschutz
Wien (OTS) - Donnerstag, 4.12.2008, 17:30 Uhr, Universität Wien
Juridikum/ Dachgeschoss, Schottenbastei 10-16, 1010 Wien
Programm:
17:30 Einlass
17:45 Begrüßung und Einleitung, o.Univ. Prof. Dr. Christian Brünner
18:00 Über den Umgang mit religiösen Minderheiten am Beispiel
Neuer religiöser Bewegungen, Dipl. - Soz. Dr. Peter Schulte
18:30 Das Verbot der Diskriminierung aus Gründen der Religion und
Weltanschauung, Ao. Univ.-Prof. MMag. Michaela Windisch-
Graetz
19:00 Rechtschutz gegen Diskriminierung aus religiösen Gründen,
Ass.-Prof.in Dr.in Silvia Ulrich
19:30 Diskriminierung aus religiösen Gründen - Fallbeispiele,
Univ. Ass. Dr. Yvonne Schmidt
20:00 Diskussion,
21:00 Ende der VeranstaltungReligion ist ein persönliches Phänomen und sie wird auch in
Gemeinschaft gelebt. Um Religion einzeln oder in Gemeinschaft leben
zu können, bedarf es der Freiheit. Die Bedeutung der
Religionsfreiheit kann u.a. daran abgelesen werden, dass die Grund-
und Men-schenrechtskataloge der Neuzeit in diesem Recht ihren
Ursprung und ihre Urmotivation haben. Religionsfreiheit wird durch
Diskriminierung verletzt. Dieser Diskriminierung und zwar sowohl der
faktischen als auch der rechtlichen widmet sich dieses Symposium.
Besonders Neue religiöse Bewegungen (NRB), oftmals pejorativ
"Sekten" genannt, stehen im Zentrum kontro¬vers geführter
Diskussionen. Kirchliche und staatliche Aufklärungsinitiativen
unterstellen den betroffenen Ge¬meinschaften ein nicht unerhebliches
Konfliktpotenzial: Gehirnwäsche, psychische Abhängigkeiten,
materielle Ausbeutung. "Aufklärungsarbeit" kann mitunter erhebliche
Nachteile für die Mitglieder dieser Gemeinschaft mit sich bringen.
Aus der Sicht einer Landeseinrichtung werden Beobachtungen und
Erfahrungen vorgestellt.
Entscheidend für die erfolgreiche Bekämpfung von Diskriminierung
am Arbeitsplatz ist der Zugang zum Rechtsschutz. Es wird daher
gezeigt, welche Rechtsschutzinstrumente Diskriminierungsopfern zur
Verfügung stehen, welche Institutionen für Beratung und Kontrolle
vorgesehen sind und welche Rolle den NGO’s in der Rechtsverfolgung
zukommt.
Fallbeispiele für die Diskriminierung aus religiösen Gründen
runden die Analyse ab. Bezug genommen wird auf die rechtliche und die
gesellschaftliche Situation muslimischer und jüdischer Bürger/innen,
der Zeugen Jehovas und jener Gruppen, die unter dem Titel "Sekten und
Kulte" firmieren. Die Fallbeispiele werden nationalen und
internationalen Berichten entnommen.
Eintritt frei! Mehr Infos finden Sie unter: www.religionsfreiheit.at
Rückfragehinweis:
FOREF Europa -Sekretariat
Tel: 0664 5238794
mailto:[email protected]
Website:www.religionsfreiheit.at
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