• 25.11.2008, 14:36:36
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FP-Gudenus: Kriminalität in Wien sprengt alle Bahnen

Zu wenige Polizisten für zu viel Kriminalität in der Stadt

Wien, 25-11-2008 (fpd) - Man habe den Eindruck, Verbrecher
bekommen in Wien geradezu eine Einladung, ihre kriminellen Vorlieben
in schwungvoller Dynamik in allen Bezirken auszuleben. Wo und wie
werden diesen besorgniserregenden Zuständen endlich entgegen getreten
und mit sinnvollen Maßnahmen einen Riegel vorgeschoben? Es sei
jedenfalls keine Schwarzmalerei der FPÖ Wien, wenn sie mit großer
Besorgnis kritisiere, dass 1000 Polizisten mehr im Jahr für ganz
Österreich zu wenig seien, um Wien wieder sicher zu machen. Es gebe
eindeutig zu wenige Polizisten für zu viel Kriminalität auf den
Straßen Wiens, so heute der Sicherheitssprecher der FPÖ Wien, LAbg.
Mag. Johann Gudenus angesichts er ausufernden Kriminalität in der
Bundesshauptstadt.

Egal welche Zeitung man heute aufschlage, überall könne man über in
Wien geschehene Verbrechen lesen. Und dabei wurde erst kürzlich
feierlich verkündet, dass die Kriminalitätsrate in Wien mehr und mehr
zurück gehe. Die Realität sei aber ganz klar eine andere. Menschen
wollen ihre Wohnungen nach 17 Uhr nicht mehr verlassen. Menschen
fürchten sich nach Einbruch der Dunkelheit durch die Straßen und
Gassen Wiens zu gehen. Sie fahren auch nur mehr ungern U-Bahn, aus
Furcht angegriffen zu werden. Dabei sei in Erinnerung gerufen, dass
erst kürzlich bei einem Raubüberfall in der U2-Station Volkstheater
zwei Personen verletzt wurden. Wenige Tage zuvor wurde ein Mann vor
eine fahrende U-Bahn gestoßen. Gestern fand ein bewaffneter Überfall
in Ottakring statt, bei dem die Angestellte mit einer Pistole bedroht
wurde und einem Taxi-Fahrer in der Donaustadt wurde ein Messer in den
Hals gerammt, er wurde ausgeraubt und sein Fahrzeug gestohlen. Dies
seien einige Beispiele von vielen. Menschen werden auf offener Straße
ausgeraubt, es wird in Wohnungen eingebrochen und Autos werden
gestohlen, so Gudenus.

Es sei nun an der Zeit für die Verantwortlichen in Bund und Land,
endlich gegen diese enorme und offensichtliche Kriminalität
vorzugehen und das mit hilfreichen Mitteln. Die Exekutive müsse
unverzüglich um 1600 Beamte aufgestockt werden. Die Polizisten seien
völlig überlastet und zudem anstatt auf der Straße für Sicherheit zu
sorgen, mit Schreibarbeiten irgendwelcher Berichte am Posten
blockiert. So könne die Kriminalität nicht gestoppt werden. Mehr
Polizisten auf der Straße und eine Aufwertung der Exekutivbeamte an
sich müsse nun oberstes Gebot sein. Wenn straffällig gewordene
Asylwerber im netten Österreich schon nicht abgeschoben werden, so
sollen sie wenigstens hinter Gittern landen. Mit zu wenigen
Polizisten in der Bundeshauptstadt würden die meisten allerdings mit
hoher Wahrscheinlichkeit weiter ihr Unwesen treiben und Angst und
Schrecken unter den Wienern verbreiten, so Gudenus abschließend.
(Schluss) hn

Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

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