- 21.11.2008, 13:42:46
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Tumpel will beste Bildungsinformation und Ausbildung für Junge
Besuch auf den L14 Bildungsinfotagen im AK Wien Bildungszentrum: AK Präsident will verstärkte Berufsorientierung plus umfassende Investionen in Bildung
Wien (OTS) - "Unsere jungen Leute müssen den für sie besten
Ausbildungsplatz bekommen und nicht den erstbesten", sagte heute AK
Präsident Herbert Tumpel beim Besuch der Jugendlichen am zweiten L14
Bildungsinfotag der AK in ihrem Bildungszentrum in Wien: "Das
Interesse der Jugendlichen an Bildungs- und Berufsinformation ist
riesig, das zeigt der Andrang hier." Seit gestern haben sich bereits
5.000 Dreizehn-, Vierzehnjährige bei der AK Wien Veranstaltung (in
Kooperation mit dem Stadtschulrat) über ihre weiteren
Lernmöglichkeiten nach der Pflichtschule informiert. Bis zum
Familientag morgen, Samstag, werden in Summe 8.000 BesucherInnen
erwartet. Berufsorientierung sollte ein eigener Gegenstand in den
Schulen werden, sagt Tumpel. Das gelte umso mehr in Zeiten des
Mangels an betrieblichen Lehrstellen und des Mangels an Schulplätzen
in den berufsbildenden Schulen. Wie berichtet, klagt bereits ein
Drittel der Familien in Österreich darüber, dass sie für ihr Kind
keine Lehrstelle oder keinen Schulplatz für den Wunschberuf finden
konnten.
"Wir brauchen Zukunftsinvestitionen in die Bildung unserer
Kinder", sagt Tumpel, "das rechnet sich für die Jungen und für das
Land." Eine wesentliche Zukunftsinvestition wäre für Tumpel auch
Berufsorientierung als eigenes Fach für 13-, 14-Jährige: "Das ist
schon deshalb wichtig, weil wir noch zu wenige Lehr- und Schulplätze
für unsere Kinder haben."
Nötig sind vor allem auch mehr Ausbildungsplätze mit Qualität, die
nach dem Abschluss gute Berufschancen bieten. Denn derzeit arbeitet
die Hälfte der Ausgelernten drei Jahre nach Abschluss der Lehre nicht
mehr in der Branche des Lehrbetriebs. Und wer eine schulische
Ausbildung in einer Fachschule, HAK oder HTL will und an der
Wunschschule keinen Platz bekommt, nimmt oft irgendeinen anderen
Schulplatz, bevor er oder sie gar nichts lernen kann.
Tumpel will, dass jetzt die Bundesregierung die
Finanzierungszusagen für das mit den Sozialpartnern vereinbarte
Jugendbeschäftigungspaket einhält und tatsächlich die versprochenen
15.000 überbetrieblichen Ausbildungsplätze fürs laufende
Ausbildungsjahr eingerichtet werden. In den ersten Klassen der
berufsbildenden Schulen will der AK Präsident, dass bis zu 3.000
Plätze zusätzlich geschaffen werden.
SERVICE: L14 Bildungs- und Berufsinformationstage der AK Wien,
Samstag Familientag 9.00-17.00 Uhr, AK Wien Bildungszentrum,
Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien, http://www.L14.at
Rückfragehinweis:
Peter Mitterhuber
AK Wien Kommunikation
tel.: (+43-1) 501 65-2347
mailto:[email protected]
http://wien.arbeiterkammer.at
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