- 21.11.2008, 10:53:52
- /
- OTS0116 OTW0116
Schindler Award 2008 für Architekturstudenten: Koblenz siegt, Wien gewinnt!
Wiener Stadtrat bei Preisverleihung zum Thema Barrierefreiheit
Wien (OTS) - Der Sieg beim Schindler Award 2008 geht an das Team
von Architektur-Studenten der Fachhochschule Koblenz, doch Wien stand
im Mittelpunkt der feierlichen Preisverleihung am vergangenen
Wochenende in Luzern. So war auch der Wiener Stadtrat für Verkehr
Rudolf Schicker - Mitglied der internationalen Jury - bei der
Preisverleihung anwesend. Thema der heurigen Ausgabe des renommierten
Architekturpreises für Studierende war die Belebung einer Gegend beim
Gaudenzdorfer Gürtel in Wien.
Insgesamt wurden von insgesamt 957 Studierenden aus 17
europäischen Ländern 396 Projekte eingereicht. 125 schafften es in
die Vorauswahl und nur 10 bis zum Finale in Luzern. Der Sieg ging an
die Fachhochschule. Koblenz in Deutschland. Aus Österreich schaffte
es das Projekt der TU Graz unter die besten 10, die Einreichung der
TU Wien erreichte eine Erwähnung.
Schicker: "Ideen, die weiterverfolgt werden können"
Der Wiener Verkehrsstadtrat Rudolf Schicker zeigte sich von der
Qualität der Einreichungen und von der Themen-Wahl angetan: "Der
Award leistet einen wichtigen Beitrag zur stärkeren Verankerung des
Themas 'Zugänglichkeit für alle' in der Architektur. Ich freue mich,
dass Schindler für diesen wichtigen Award den Gaudenzdorfer Knoten in
Wien thematisiert hat. Es wurden viele spannende Ideen entwickelt,
die durchaus weiterverfolgt werden können. So wurden z.B.
Spielflächen und Treffpunkte für Jugendliche konzipiert. Dies passt
sehr gut, da sich Berufsschulen in der Nähe befinden".
Koblenz siegt, Graz unter besten zehn
Der Sieg ging an Nils Krieger und Thorsten Stelter von der
Fachhochschule Koblenz in Deutschland für ihr Projekt "Triangle".
Auf den Plätzen landeten Vorschläge von Teams der Technischen
Universität Prag und der Akademie für Bildenden Künste und Design in
Bratis-lava. Äußerst ehrenhaft war auch diesmal wieder das
Abschneiden der Teilnehmer aus Österreich: David Scheibner und
Richard Huber von der TU Graz gelang unter der Betreuung von Prof.
Grigor Doytchinov mit ihrem Projekt "Sin ά banane2" die
hervorragende Platzung unter den besten 10 aus allen eingereichten
Projekten. Der Vorschlag "Urban Flex" von Bet-tina Schnedl und
Philipp Sulzer unter der Leitung von Frau Prof. Christa Illera von
der TU Wien wurde mit einer besonderen Erwähnung ausgezeichnet.
Wien Thema des Wettbewerbs
Die Teilnehmer am heurigen Schindler Award 2008 waren
aufgefordert, ein brachliegendes Areal am Gaudenzdorfer Knoten in
Wien unter dem besonderen Aspekt der Barrierefreiheit wieder zu
beleben. Die Brachfläche zwischen der U4-Station Margaretengürtel und
der Otto Wagner-Brücke war so zu gestalten, dass sie für alle
Menschen, ungeachtet ihrer individuellen Fähigkeiten und
Behinderungen, gleichermaßen zugänglich ist und sich dabei an der
städtebaulichen Grundhaltung "Inclusive Urbanism" orientiert. Die
Projekte mussten sowohl nachhaltig als auch wirtschaftlich und
umweltgerecht realisierbar sein und den Bewohnerinnen und Bewohnern
eine erhöhte Lebensqualität bieten.
Nach den Worten der Jury-Vorsitzende Francoise-Helene Jourda habe
man mit der Auswahl des Areals die Teilnehmer gezwungen, sich mit
einigen grundsätzlichen städtebaulichen Problemen wie hohem
Privatverkehrsaufkommen und brach liegenden öffentlichem Grund
auseinanderzusetzen. Zudem habe das betreffende Areal an den
öffentlichen Verkehr angebunden und ein Flussabschnitt in das Projekt
integriert werden müssen.
Der Schindler Award
Der renommierte Preis für Architektur-Studenten zum Thema
Barrierefreiheit wurde heuer bereits zum dritten Mal ausgeschrieben,
ins Leben gerufen wurde er 2003. Die Teilnehmer sind dabei gefordert,
eine einschränkungsfreie Konzeption des architektonischen Alltags zu
entwickeln, in der sich auch ältere und behinderte Menschen
ungehindert bewegen können.
Juriert werden die Projekte von internationalen Fachleuten der
Architektur und Städteplanung sowie von Spezialisten der
barrierefreien Architektur. Die angehenden Architektinnen und
Architekten sollen ihren Blick über Form, Licht und Material hinaus
auf die Wirkung richten, die ihre Entwürfe auf den Alltag der
Menschen haben, deren Lebensraum sie gestalten.
Der Wettbewerb trägt äusserst erfolgreich dazu bei, junge
Architektinnen und Architekten und Architekturinstitutionen in ganz
Europa für das Thema Zugänglichkeit für alle zu sensibilisieren.
Zudem hat er verschiedene Architekturschulen dazu inspiriert, das
Thema Zugänglichkeit in ihren Lehrplan aufzunehmen.
Der Schindler Konzern - Mobilität in 140 Ländern
Die Schindler-Gruppe ist weltweiter Marktleader im
Mobilitätsgeschäft und in über 140 Ländern präsent. Das Unternehmen
entwickelt, produziert, installiert, unterhält und modernisiert
Aufzugs- und Fahrtreppensysteme für praktisch jede Art von Gebäuden.
Schindler trägt mit sicheren, zuverlässigen und umweltfreundlichen
Mobilitätslösungen zu einer nachhaltigen städtebaulichen Entwicklung
bei.
Schindler in Österreich
Die Schindler Aufzüge und Fahrtreppen GmbH ist die Vertriebs-,
Montage- und Serviceorganisation des Schindler Konzerns in
Österreich. Langjährige Erfahrung, höchste Produktqualität,
Flexibilität und umfangreiche Kundenbetreuung zeichnen dabei die
Leistungen von Schindler aus und sichern so auch in Österreich eine
Markt führende Position.
Rückfragehinweis:
und Bilderwünsche:
Elke Sima, Öffentlichkeitsarbeit Schindler Österreich
Tel. +43 1 601 88 3524, Fax +43 1 601 88 3545
mailto:[email protected]
www.schindler.com / www.schindleraward.com
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NEF






