Wechsel von volatilen Pensionskassen in risikoarme Betriebliche Kollektivversicherung - Kunden sollen frei wählen dürfen
Wien (OTS) - Angesichts befürchteter massiver Kürzungen von
Zusatzpensionen aus Pensionskassenlösungen fordert die
Versicherungswirtschaft einmal mehr die Möglichkeit des Wechsels von
der Pensionskasse in die Betriebliche Kollektivversicherung und
umgekehrt. Die Betriebliche Kollektivversicherung ist weitaus weniger
von den Wechselwirkungen des Kapitalmarktes abhängig und sorgt für
sichere Pensionen.
Beziehern von betrieblichen Zusatzpensionen, die über
Pensionskassen veranlagt werden, drohen weitere schwere Einschnitte.
Rufe nach einem staatlichen Hilfspaket und auch nach garantierten
Mindestverzinsungen werden laut. Dabei gibt es bereits eine Lösung
für das Problem: die Betriebliche Kollektivversicherung.
Sie ist ein Vorsorgemodell in Form einer Lebensversicherung mit
garantierten Rentenleistungen und Höchststandsgarantie - ähnlich der
sich gerade sehr bewährenden "klassischen Lebensversicherung". Die
Veranlagung erfolgt sicher nach dem Grundsatz der Risikostreuung, die
durchschnittliche Aktienquote ist niedrig. Der Versicherungsverband
Österreich (VVO) hat bereits mehrfach auf die Notwendigkeit der
Durchlässigkeit zwischen den beiden Systemen aufmerksam gemacht. Dem
Wunsch vieler Kunden nach größerer Sicherheit und weniger
Abhängigkeit von den Börsenentwicklungen könnte damit entsprochen
werden.
"Wir appellieren an den Gesetzgeber, die Betriebliche
Kollektivversicherung endlich den Pensionskassen gleich zu stellen
und den Kunden einen Wechsel von der volatilen Pensionskassenlösung
auf die konservative, zukunftsorientierte Lebensversicherung zu
ermöglichen", so VVO-Generalsekretär Dr. Louis Norman-Audenhove.
"Anstatt das Modell der Pensionskassen grundlegend zu verändern, wäre
eine Durchlässigkeit zwischen den beiden Betriebspensionssystemen
eine einfache und rasche Lösung."
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Mag. Daniela Viktoria Ebeert
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