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OTS0155   13. Nov. 2008, 11:23

"Baba und fall net!" zeigt Wirkung: Rund 5 Prozent weniger Sturzunfälle - BILD


Baba und fall net! zeigt Wirkung: Rund 5 Prozent weniger Sturzunfälle vergrößern

BILD zu OTS - Zwischenbilanz Baba und Fall net

Die laufende Präventionskampagne "Baba und fall net!"
zur Vermeidung von Sturzunfällen zeigt Wirkung. Eine erste
Zwischenbilanz verzeichnet rund fünf Prozent weniger Arbeitsunfälle,
die auf Sturz und Fall zurückzuführen sind.

Mit dem im September 2007 initiierten Programm gegen Sturzunfälle
hat die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) einen starken
Akzent in der Unfallverhütung gesetzt. Unter dem Motto "Baba und fall
net!" wurden zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um den Stellenwert der
Unfallprävention im Bewusstsein der Menschen zu verankern und so die
hohe Anzahl der Sturzunfälle - rund 30 Prozent aller Arbeitsunfälle -
zu minimieren.

Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen belegt eine erste Zwischenbilanz:
Seit Beginn der Kampagne sind die Sturzunfälle von Erwerbstätigen im
Vergleich zum Mittelwert der 24 Monate vor der Kampagne um rund fünf
Prozent gesunken.

"Das bedeutet nicht nur erspartes Leid, sondern auch erspartes
Geld für das gesamte Gesundheitssystem, die Betriebe und die
österreichische Volkswirtschaft", kommentiert der Obmann der AUVA,
Dr. Hans Jörg Schelling, das erfreuliche Zwischenergebnis.

Kampagne findet breite und prominente Unterstützung

Die hohe Akzeptanz in der Bevölkerung hat die AUVA im Oktober 2008
veranlasst, die Kampagne mit neuen TV-, Radio-, Infoscreen- und
Kinospots sowie mit neuen Plakaten und Events fortzusetzen.
Unterstützt wird die Initiative vom Versicherungsverband Österreich
sowie von allen Gebietskrankenkassen. Doch auch von prominenter Seite
findet "Baba und fall net!" Zuspruch.

"Mit der Sicherheit ist es so eine Sache - beim Autofahren
schnallen wir uns an, beim Sporteln setzten wir Helme auf und
schnallen uns Knieschützer an. Nur im täglichen Leben sind Menschen
derart unaufmerksam und gefährden sich völlig unnötig", so die
Soko-Kitzbühel "Kriminalistin" Kristina Sprenger.

Dass das Vermeiden von Stürzen vor allem für die ältere
Bevölkerung von entscheidender Bedeutung ist, gibt Medizinpublizist
und Buchautor Prof. Hademar Bankhofer zu bedenken: "Bei Senioren
kommt es bei einem Sturz in der Wohnung häufig zu einem
Oberschenkelhalsbruch, der böse Folgen haben kann. Die AUVA Kampagne
sorgt hier für die notwendige Bewusstseinsbildung."

Den ökonomischen Benefit der Kampagne betont Dr. Christoph Leitl,
Präsident der Wirtschaftskammer Österreich: "Mit Präventionsmaßnahmen
können wir viel Positives bewirken, sowohl für die Menschen als auch
für die Wirtschaft. Sicherheit und Gesundheit sind wichtige
Erfolgsfaktoren für den Standort Österreich und gerade in der
derzeitigen Weltwirtschaftskrise dringend notwendig. Darum
unterstütze ich die laufende, aufmerksamkeitsstarke Kampagne der AUVA
"Baba und fall net!" mit voller Überzeugung."

Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie unter:
www.auva.at/babundfallnet

Über die AUVA: Soziale Unfallversicherung für rund 4,5 Millionen
Versicherte

Bei der AUVA sind rund 4,5 Mio. Personen gesetzlich gegen
Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,3 Mio. Arbeiter,
1,5 Mio. Angestellte, 380.000 Selbstständige sowie 1,3 Mio. Schüler
und Studenten. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale
Unfallversicherung überwiegend aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber.
Diese zahlen 1,4 Prozent der monatlichen Bruttolohnsumme jedes
Dienstnehmers (bis zur Höchstbeitragsgrundlage von 3.930,00 Euro) als
Unfallversicherungsbeitrag ein.

Prävention ist die vorrangige Kernaufgabe der AUVA, weil sich
damit das Schadensgeschehen ursächlich beeinflussen lässt. Prävention
- also die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung von
Berufskrankheiten - senkt die Kosten für die Heilbehandlung, die
Rehabilitation und die finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am
wirksamsten. Die AUVA hat sich daher nie als "Verwalter" von
Arbeitsunfällen betrachtet oder sich darauf beschränkt, "nur" die
Haftung der Arbeitgeber im Falle von Arbeitsunfällen oder
Berufskrankheiten zu übernehmen. Die AUVA hat es immer als ihre
vorrangige Aufgabe angesehen, aktiv und offensiv Arbeitsunfälle zu
verhüten: etwa durch intensive Aufklärung über Gefahren am
Arbeitsplatz, Information oder Motivation der Arbeitgeber und
Arbeitnehmer, durch Forschung oder durch vorbeugende Betreuung von
besonders bedrohten Versicherten. In die Säule Prävention wurden 2007
rund 60 Mio. Euro investiert.

Fotohinweis:
Folgende Fotos der prominenten Fürsprecher sind unter diesem Link
abrufbar:
http://kalender.publico.co.at/AUVA/Fotos/Index.html

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0155 2008-11-13 11:23 131123 Nov 08 NAU0001 0631



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Rückfragehinweis: AUVA - Sicherheitsmarketing und Presse
Dr. Wilfried Friedl
Adalbert-Stifter-Straße 65,
1200 Wien
Tel.: +43 1 33 111-530
E-Mail: wilfried.friedl@auva.at
Web: www.auva.at

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