- 12.11.2008, 11:53:35
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AUA-Verkauf: Vehementes Interesse an nachhaltiger Stärkung der Fluglinie
Reisebüros deponieren ihre Wünsche an den AUA-Vorstand
Wien (PWK852) - Nur mit einem starken strategischen Partner kann
die heimische Fluglinie Austrian Airlines überleben, stellen Obmann
Edward Gordon und Geschäftsführer Thomas Wolf vom Fachverband der
Reisebüros in der Wirtschaftskammer Österreich fest. Es besteht ein
vehementes wirtschaftliches Interesse der Reisebüros an einer
nachhaltigen Stärkung der AUA als Basis für eine reibungslose
Fortsetzung des Verkaufs von AUA-Flugpassagen.
Die Reisebüros führen rund 80% des heimischen Ticketverkaufs der
AUA durch. Sie können durch kommende Veränderungen keine
Schlechterstellung akzeptieren. Umsatz- bzw. Ertragseinbußen wären
nicht verkraftbar. "Es müssen sowohl das Geschäftsvolumen als auch
der Standort Österreich erhalten bleiben. Eine Beeinträchtigung des
AUA-Flugverkehrs von/nach Österreich, insbesondere von/nach Wien,
hätte fatale Folgen sowohl für den Geschäftsreiseverkehr als auch für
die Incoming- und Outgoing-Touristik. Headquarters von großen
Unternehmungen könnten bei mangelhafter Fluganbindung einen
Standortwechsel vornehmen oder sich erst gar nicht in Österreich
niederlassen, große Kongresse würden abwandern und der Transport
unserer Touristen würde stark in Mitleidenschaft gezogen werden", so
Gordon.
Aus Sicht der Reisebüros muss der neue strategische Partner zwei
Hauptkriterien erfüllen: er muss eine Erhöhung der Auslastung der AUA
- Maschinen gewährleisten und der AUA die Möglichkeit bieten, ihre
Stammkunden zu erhalten.
Ein Wechsel der Allianz würde Unsummen verschlingen und zusätzlich
einen Verlust von Stammkunden (z. B. Frequent Travellers) bedeuten;
die Kundendaten liegen derzeit nicht bei der AUA, sondern bei einem
Bonussystem. Gordon weiter: "Wenn die AUA die Allianz wechselt, dann
heißt das nicht, dass alle Kunden dasselbe tun. Insbesondere
Stammkunden würden sich einen Wechsel ihrer Zugehörigkeit zu einem
Bonussystem sehr gut überlegen. Die Reisebüros hätten in diesem Fall
einen nicht abgegoltenen, erheblichen Beratungs- und
Umstellungsaufwand. Weil bekanntlich aus Kostengründen einige
Langstreckendestinationen gestrichen wurden braucht die AUA dringend
mehr Zubringerpassagiere ab/bis Wien, damit eine kostendeckende
Auslastung der Maschinen sichergestellt ist. Es ist daher notwendig,
dass der zukünftige strategische Partner Wien als Hub (Umsteigepunkt)
für Süd- und Osteuropa im gemeinsamen Netzwerk weiter ausbaut. Damit
wären nicht nur die Existenzgrundlage der Reisebüros gesichert
sondern auch die Voraussetzungen für einen erfolgreichen
Tourismusstandort Österreich. (us)
Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich Fachverband der Reisebüros Dr. Thomas Wolf Tel: +43 (0)5 90 900 3560 mailto: [email protected] www.reisebueros.at
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