• 12.11.2008, 11:10:12
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  • OTS0137 OTW0137

ÖH Medizin Wien lässt Entscheidung pro oder contra e-voting vorerst offen

Beschlüsse der Vorsitzendenkonferenz sind nicht bindend für die einzelnen Universitätsvertretungen

Wien (OTS) - Der Vorsitz der Universitätsvertretung an der
Medizinischen Universität Wien lässt die Entscheidung über eine
Haltung pro oder contra e-voting bei den kommenden ÖH-Wahlen im
nächsten Jahr vorerst offen. Die Beschlüsse der Vorsitzendenkonferenz
als beratendes Gremium der ÖH-Bundesvertretung sind nicht bindend für
die jeweiligen Hochschülerschaften an den einzelnen Universitäten,
von daher distanziert sich die ÖH Medizin auch von der gestrigen
Aussendung des Sprechers der Vorsitzendenkonferenz, die den Eindruck
erweckte, alle Universitätsvertretungen würden sich gemeinschaftlich
gegen das geplante e-voting stellen.

"Wir werden uns den geplanten Ablauf und die genaue Umsetzung der
elektronischen Wahl noch en detail ansehen. Sollte die kommende
Regierung am e-voting weiterhin festhalten werden wir eine
Entscheidung treffen. Sollte sich dabei herausstellen, dass das
e-voting den modernen Sicherheitsaspekten der Datenverarbeitung nicht
genügt oder gegen demokratische Grundrechte verstößt wird sich auch
die ÖH Medizin Wien der ablehnenden Haltung anschließen. Bis dahin
betonen wir aber nochmals ausdrücklich, dass es das Recht jeder
Universitätsvertretung ist, eine eigene Entscheidung zu fällen"
äußert sich der Vorsitz der ÖH Medizin gemeinschaftlich.

Rückfragehinweis:
ÖH Medizin Wien - Universitätsvertretung
Julia Straub, Vorsitzende der Universitätsvertretung
Tel.: 0699 11011498
Mail: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NEF

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