• 07.11.2008, 14:18:18
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Steinkellner: Heizkosten sparen ist aktiver Beitrag zum Klimaschutz

Mit thermischer Sanierung von Wohnbauten Konjunkturschub starten

Linz, 7. Nov,. 2008 (OTS) - Viele Oberösterreicher wohnen in
Häusern, die wegen schlechter Energiekennzahlen hohe Betriebskosten
verursachen. Derzeit können Sanierungen derzeit aber nur dann
gefördert durchgeführt werden, wenn die Baubewilligung mindestens 20
Jahre zurückliegt und die Nutzheiz-Energiekennzahl über 100 kWh/m2a
liegt. FPÖ-Klubobmann Steinkellner will deshalb ein gefördertes
Sanierungsprogramm, um die Betriebskosten zu senken.

"Erst in den letzten Jahren hat man erkannt, wie wichtig eine
optimale Wärmedämmung ist und dass so am meisten Energie gespart
werden kann. Damit nicht weiter das Geld durch die Wand abfließt,
sollten Häuser mit schlechter Energiekennzahl schnellstens thermisch
saniert werden. Dazu soll es günstige Förderungen der öffentlichen
Hand geben. Denn eingesparte Energie schont nicht nur das Geldbörsel
der Menschen sondern auch das Klima", begründet FPÖ-Klubobmann Mag.
Günther Steinkellner einen entsprechenden Landtagsantrag der
Freiheitlichen.

Auch die oö. Umweltanwaltschaft unterstützt die Ansicht der FPÖ, dass
mit einem Schwerpunkt bei der thermischen Sanierung von Wohnbauten
ein attraktives Förderinstrument geschaffen werden sollte.

Die Landesregierung soll ein Sonder-Wohnhaus-Sanierungsprogramm
erstellen. Jene Wohnbauten, deren Baubewilligung weniger als 20 Jahre
zurückliegt und deren Nutzheiz-Energiekennzahl (NRZ) im Jahr über 50
kWh pro Quadratmeter liegt, sollten thermisch saniert werden. Eine
Reihung der Förderansuchen sollte nach den Annuitätensprüngen
erfolgen.

"Geld dafür ist genug vorhanden. Das will man derzeit für das
Abfedern von Annuitätensprüngen bei älteren Wohnhausanlagen
verwenden. Aber mehr als die Annuitätensprünge bedrücken die Menschen
die ständig steigenden Betriebskosten. Darum muss dort die Entlastung
ansetzen", betont Steinkellner.

Zwttl.: Bauwirtschaft ist Konjunkturlokomotive

Ein wichtiger Nebeneffekt vermehrter Sanierungen im Wohnbau sei
außerdem die belebende Wirkung auf die Konjunktur.
"Die Bauwirtschaft ist die Konjunkturlokomotive. Sanierungen sind ein
wichtiger Teil davon weil sie viele Arbeitsplätze schaffen", betont
Steinkellner.

Rückfragehinweis:
FPÖ Oberösterreich Landtagsklub
Ing. Hannes Lackner
MobTel 0664 60072 11777

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