• 30.10.2008, 14:56:29
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Jugend Agenda 2013 - Die Anliegen der Jungen ÖVP müssen von der nächsten Bundesregierung ernst genommen werden

Silvia Fuhrmann, Bettina Rausch, Waltraud Ebner und Barbara Eibinger präsentieren die Forderungen der Jungen ÖVP

Wien (OTS) - "Der klare Auftrag an die Politik ist es, junge
Forderungen ernst zu nehmen und diese auch in der kommenden Regierung
zu behandeln", so die Bundesobfrau der Jungen ÖVP Abg.z.NR Silvia
Fuhrmann im Rahmen einer Pressekonferenz gemeinsam mit den jungen
Mandataren Landesobfrau der JVP Niederösterreich BR Bettina Rausch,
Landesobfrau der JVP Salzburg LAbg. Waltraud Ebner und der
steirischen Bundesrätin MMag. Barbara Eibinger. "Politik muss alles
tun, um junge Menschen zu fördern und die Rahmenbedingungen für sie
zu optimieren", so alle unisono.

"Ein wesentliches Thema für Junge ist die Bildung. Jeder
Jugendliche soll individuell und gerecht auf seinem Bildungsweg
unterstützt werden. Die Einführung eines Bildungskontos wäre dazu
eine wesentliche Maßnahme, damit die anfallenden Kosten für alle
Ausbildungen, wie zum Beispiel die der Universität, Fachhochschule,
Kollegs, Berufsreifeprüfungen, der Matura im 2. Bildungsweg, der
Meisterprüfung und der berufsbegleitenden Ausbildungen beglichen
werden können. Wir bekennen uns als Junge ÖVP zum differenzierten
Schulsystem. Weiters müssen die Versäumnisse bei der Senkung der
Klassenschülerhöchstzahl korrigiert werden, nicht nur in der
Pflichtschule, sondern auch in der AHS und BMHS", sagt Fuhrmann und
meint weiter: "Auch das Unterrichtsfach Politische Bildung ab der 5.
Schulstufe muss realisiert werden. Ebenso eine Forderung ist das
Studium der Politikwissenschaften auch als Lehramtsstudium anzubieten
und die verpflichtende Aus- und Weiterbildung in politischer Bildung
für Lehrerinnen und Lehrer. Um die Verwaltung zu vereinfachen wäre es
zielführend, die Kollegialorgane kritisch zu hinterfragen und dadurch
die Schulpartnerschaft in den Mittelpunkt zu rücken."

"Genauso wesentlich ist auch die Unterstützung der Studierenden.
In Anbetracht der Abschaffung der Studiengebühren müssen die
Qualitätsstandards an den Universitäten erhalten bzw. verbessert
werden", so Fuhrmann. Auch dem Thema Kultur widmet sich das
Forderungspapier der Jungen ÖVP. "Es ist mir sehr wichtig, dass junge
Popularmusiker/-innen gefördert werden. Dies ist durch die
Verdoppelung der Dotation des Österreichischen Musikfonds gut
möglich. Ebenso ein wichtiger Schritt für die Zukunft ist es die
Transparenz der Kunstförderung zu erhöhen", schließt Fuhrmann.

"Wir brauchen eine Konjunktur der Jungen", fordert Rausch und
zielt damit auf höhere Einstiegsgehälter für Junge ab: "Jeden Euro,
den wir verdienen, investieren wir Jungen sofort und beleben damit
die Wirtschaft." Außerdem meint Rausch, als sie die Lockerung der
Lehrlingsschutzbestimmungen anspricht: "Wer nicht will oder kann,
soll niemandem eine Lehrstelle wegnehmen, der will und kann."

Selbstverständlich wurde von den jungen Mandataren auch die
Mobilität bei Jugendlichen in den Mittelpunkt gerückt. Ebner meinte
dazu: "Bei uns geht ohne Führerschein gar nichts und das ist in fast
allen ländlichen Regionen ähnlich. Darum ist unsere konkrete
Forderung auch der Führerschein um 1000.- Euro." Ebner erklärt zur
Forderung leistbares Wohnen: "Eine weitere Maßnahme, die wir fordern,
ist die Abschaffung der Vergebührung von Mietverträgen, hier steigt
die finanzielle Belastung durch Gebühren und Abgaben stetig. Wir
gehen den Weg Gebühren zu hinterfragen und zu beleuchten ob diese
überhaupt noch zeitgemäß sind."

Ebenso wichtige Punkte die gerade auch junge Menschen betreffen
sind der Klimaschutz und die Steuerreform. Hierzu nahm Eibinger
Stellung: "Die öffentliche Hand muss in Sachen Klima- und
Umweltschutz die Vorbildrolle einnehmen, indem zum Beispiel
öffentliche Gebäude und Fahrzeuge entsprechend umgerüstet werden",
erläutert Eibinger und fordert abschließend im Bezug auf die
Steuerreform: "Die neue Bundesregierung muss im Rahmen der
Steuerreform besonders auf die Jungen Bedacht nehmen, die gerade ihre
Existenz gründen und dabei gezielt zu entlasten sind!"

Anhänge zu dieser Aussendung finden Sie als Verknüpfung im
AOM/Original Text Service sowie im Volltext der Aussendung auf
http://www.ots.at .

Rückfragehinweis:
Junge ÖVP, Gregor Holfeld
Tel.: (01) 40126- 616
http://www.junge.oevp.at

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