- 17.10.2008, 10:30:00
- /
- OTS0079 OTW0079
Auf der Schiene nach China - BILD/ANHANG
Containerzug von und nach China wird Realität. Dabei werden rund 11.000 km in rund 20 Tagen bewältigt - schneller als jedes Schiff. Wien (OTS) - "Brückenschlag nach China" - unter diesem Motto kamen heute Vertreter von Far East Land Bridge Ltd. (FELB), Rail Cargo Austria (RCA) und Intercontainer Austria (ICA) zusammen, um ein Kooperationsabkommen für einen Containerzug von und nach China zu unterzeichnen. "Damit wird eine mehr als sinnvolle Alternative zum längeren Seeweg Realität - bei gleichem Preis und Qualität, aber mit deutlichen Vorsprung bei der Beförderungszeit", so DI Robert Gerendas, Mitglied des Vorstandes der FELB. Schnell, sicher und zuverlässig Das sind jene Attribute und gleichzeitig auch Argumente, die für den neuen Schienen-Transportweg ins Reich der Mitte sprechen. Rund 11.000 km ist der Containerzug unterwegs und bedient dabei eine Vielzahl von Destinationen. Rund 20 Tage - und damit erheblich schneller als jedes Schiff - benötigt der Zug auf der Reise um die halbe Welt. Die Kunden wissen dank RFID (Radio Frequency Identification) aktuell über den Standort ihrer Fracht Bescheid. Einzigartig auch das Dokumentationssystem, basierend auf einem einzigen elektronisch erstellten Manifest in drei Sprachen, der auch eine hohe Flexibilität sicherstellt. "Sicherheit spielt für die Kunden bei hohen Warenwerten und langer Transportstrecke eine wesentliche Rolle. Eine Versicherung von 5 Mio. Dollar je Schadensfall und eine physische Bewachung auf der Breitspurstrecke erfüllen auch in dieser Disziplin alle Anforderungen", bringt es Thomas Kargl, Geschäftsführer der FELB, auf den Punkt. Starke Partner ermöglichen einzigartiges Produkt "Unter der Schirmherrschaft der Far East Land Bridge Ltd. zeichnen führende Logistiker in den beteiligten Ländern für dieses einmalige Produkt Verantwortung und sind damit Indiz für die große Bedeutung dieses Projektes", so Oded Harel, Mitglied des Vorstands der FELB. In China sorgt CRIM für die Beförderung, für die GUS-Länder übernimmt TRANSCONTAINER JSC den Transport auf der Breitspur, Ungarn wird von der Gysev abgedeckt und in Österreich ist die Rail Cargo Austria AG Kooperations-Partner. Der notwendige Rückhalt für dieses Projekt wird zum einen durch zwei finanzstarke Gruppen hinter der Far East Land Bridge Ltd. sichergestellt, und zum anderen durch die Logistik-Partner, die allesamt im Staatseigentum stehen und zum großen Teil absoluter Marktführer sind. KR Friedrich Macher, Vorstandsdirektor RCA: "Mit diesem Produkt setzen wir einen Meilenstein in der Schienenlogistik. Damit ermöglichen wir unseren Kunden völlig neue Möglichkeiten und Chancen." Als Operater übernimmt die RCA-Tochter Intercontainer Austria wichtige Aufgaben wie Fahrplangestaltung, Überwachung und Disposition und natürlich den Kundenkontakt in Österreich und darüber hinaus Verantwortung. "Als Containerspezialist für Zentral- und Osteuropa ist es für die ICA richtig und wichtig Teil dieses Projektes zu sein. Das Potenzial ist enorm; nun liegt es an uns, das im Sinne unserer Kunden auch entsprechend auszuschöpfen", so Mag. Wilhelm Patzner, Geschäftsführer der Intercontainer Austria GmbH. ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister Als umfassender Mobilitätsdienstleister sorgt der ÖBB-Konzern österreichweit für die umweltfreundliche Beförderung von Personen und Gütern. Mit rund 43.000 MitarbeiterInnen und Gesamterträgen von 5,7 Mrd. EUR ist der ÖBB-Konzern ein wirtschaftlicher Impulsgeber des Landes. Im Jahr 2007 wurden von den ÖBB 448 Mio. Fahrgäste und 97 Mio. Tonnen Güter transportiert. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG. FACT-BOX Entfernung per Schiff 20.000 km Entfernung per Bahn 11.000 km Der Containertransport auf der Land Bridge Route erfolgt vom Bahnterminal des Verkäufers zu jenem des Käufers unter Einbeziehung des europäischen, chinesischen und transsibirischen Bahnnetzwerkes. Die Umladung von Normal- auf Breitspur (und vice versa) erfolgt an extra dafür ausgerüsteten Terminals an den Grenzen. Dabei ergeben 102 Container eines Zuges auf der Breitspur aufgrund der höheren Leistungsfähigkeit des Materials zwei Containerzüge auf der Normalspur. Alleine entlang des GUS-Transits ermöglichen 37 Stationen eine permanente Überwachung des Transportes. Streckenlängen: ~ Bis 2000 km China Normalspur 8500 km CIS Russland/Ukraine Breitspur 513 km Ungarn Normalspur 566 km Österreich/Deutschland Normalspur Die Vorteile auf einem Blick: - Praktisch kein Gewichtslimit - Beladung bis zu 30 t Gross- Weight möglich - Kürzere Transitzeit - Hälfte des Seeweges - Nachträgliche Verfügung - kann jederzeit durchgeführt werden - Weniger Handlings zwischen Käufer und Verkäufer - Hohe Sicherheit mittels durchgehenden Tracings - Niedrigere Kosten pro Tonne ~ Anhänge zu dieser Aussendung finden Sie als Verknüpfung im AOM/Original Text Service sowie im Volltext der Aussendung auf http://www.ots.at . Rückfragehinweis: ~ Mag. Thomas Berger ÖBB-Holding AG Konzernkommunikation Vienna Twin Tower - Turm West A-1100 Wien, Wienerbergstraße 11 Tel. +43 1 93000 44277 Fax +43 1 93000 44078 E-Mail [email protected] ~ *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT *** OTS0079 2008-10-17/10:30 171030 Okt 08

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NBB






