• 16.10.2008, 10:16:43
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Sportstaatssekretär Lopatka zum Welternährungstag: Sport setzt Zeichen im Kampf gegen Hunger

Europäischer Fußball startet mit österreichischer Beteiligung internationale Solidaritäts-Kampagne

Rom, 16. Oktober 2008 (OTS) - "Sport ist wichtig im Kampf gegen
den weltweiten Hunger. Denn Sport bewegt, schafft Emotionen und
begeistert jede Woche Millionen Fans weltweit. Daher ist es ein
positives Signal, wenn sich die Profi-Fußballer in Österreich und 26
weiteren europäischen Profi-Ligen an der internationalen
Solidaritätskampagne für die 923 Millionen Menschen, die weltweit als
Hungerleidend eingestuft werden, aktiv beteiligen", so
Sportstaatssekretär Dr. Reinhold Lopatka. Gemeinsam mit Jacques
Diouf, Generaldirektor UN-Nahrungsmittelorganisation FAO, und Emanuel
Macedo de Medeiros, Generaldirektor der Organisation des Europäischen
Profi-Fußballs (EPFL), sowie den Sportstaatssekretären Italiens und
Spaniens, Rocco Crimi und Don Jaime Lissavetzky Diez, und den
Fußballstars Roberto Baggio, Dino Zoff und Fernando Couto wurde
anlässlich des heutigen Welternährungstages das Projekt
"Profi-Fußball gegen Hunger" aus der Taufe gehoben. "Diese Kampagne
soll die Popularität der europäischen Spitzenfußballer nutzen, um
Spenden für den Kampf gegen die Nahrungskrise zu sammeln. Das ist
eine einzigartige und wichtige Initiaitve", so Lopatka. ****

Der Sportstaatssekretär begrüßte die "Professional Football against
Hunger"-Kampagne des europäischen Fußballs mit der
UN-Nahrungsmittelorganisation, "an der sich bei einem großen
Aktionstag im März 2009 die 27 europäischen Mitgliedsorganisationen
mit Schiedsrichtern, Spielern und Fans beteiligen, um auf das Thema
Hunger aufmerksam zu machen". Gemeinsam mit EPFL-Generaldirektor
Emanuel Macedo de Medeiros und Vertretern der Österreichischen
Bundesliga wird Sportstaatssekretär Lopatka im November in Wien die
Kampagne und den Aktionstag präsentieren. Der Kampagnen-Startschuss
in Rom anlässlich des Welternährungstages rücke die Bedeutung der
Weltgemeinschaft und den Beitrag, den der Sport im Kampf gegen Hunger
leisten könne, in den Vordergrund, betonte Lopatka. "Es ist unser
aller Aufgabe, ausreichende Ernährung in allen Ländern
sicherzustellen. Basis dafür ist neben einer zielgerichteten
Entwicklungszusammenarbeit auch die Schaffung des Bewusstseins für
diese globale Katastrophe." Laut UN-Statistiken leiden weltweit 923
Millionen Menschen Hunger, 25.000 Menschen, davon 13.000 Kinder,
sterben täglich an den Folgen ihrer Unterernährung. Die
Millenniumsziele der Vereinten Nationen sehen unter anderem die
Halbierung der Zahl der Hungerleidenden und Armen bis 2015 vor.

Seitens des Sports leiste Österreich darüber hinaus in der
internationalen UN-Sondergruppe "Sport for Development and Peace"
einen wichtigen Beitrag, "um den Stellenwert des Sports innerhalb der
Vereinten Nationen zu stärken". Österreich werde diese wichtige
internationale Förderung des Sports auch weiterhin unterstützen, so
Lopatka, der betonte, dass Österreich das Thema "Sport und
Entwicklung" während der EU-Ratspräsidentschaft mit Erfolg bereits
auf europäischer Ebene vorangetrieben habe. "Wie auch in der
Finanzkrise braucht die Hungerkrise diese internationale
Zusammenarbeit. Und der Sport leistet einen wichtigen Beitrag, um den
Ärmsten der Armen zu helfen. Auch wenn mit der Fußballer-Kampagne
nicht jedem einzelnen Hungerleidenden Menschen geholfen werden kann,
ist sie ein wichtiges Signal für den Einsatz der Sportfamilie zur
Bekämpfung von Hunger und Armut", so Lopatka abschließend.

Rückfragehinweis:

Roland Achatz
   Staatssekretariat für Sport
   Tel.: ++43 1 53 115 4036
   Fax: ++43 1 53 115 4065
   Handy:  +43/664/6106308
   E-Mail: [email protected]

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