• 15.10.2008, 11:37:19
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Neuer Ausbildungsschwerpunkt "Innovationsökonomie"- ANHANG

"Innovation Economics Vienna - Knowledge and Talent Development Programme (IEV)" startet

Wien (OTS) - Die Komplexität und Dynamik moderner Forschungs-,
Technologie- und Innovationssysteme stellt Akteure aus Politik,
Verwaltung und Wirtschaft vor neue Herausforderungen. Die Nachfrage
nach qualitativ hochwertig ausgebildeten und sozial kompetenten
Expertinnen und Experten steigt.

Mit dem Diplomarbeits- / Masterthesen- und Dissertationsprogramm
"Innovation Economics Vienna - Knowledge and Talent Development
Programme (IEV)" im Rahmen der sozioökonomischen Lehrprogramme der
Wirtschaftsuniversität Wien starten das Institut für
Wirtschaftsgeographie und Geoinformatik (WGI), Department für
Sozialwissenschaften, Wirtschaftsuniversität Wien und der Bereich
systems research der Austrian Research Centers GmbH - ARC einen neuen
Ausbildungsschwerpunkt "Innovationsökonomie".

Steigende Bedeutung der Innovationsökonomie

Innovation ist die treibende Kraft der Wirtschaft. Die
Innovationsökonomie analysiert Innovationsprozesse und entwickelt
optimale Organisationsformen sowie Rahmenbedingungen für Innovation.
"In der Innovationsökonomie hervorragend ausgebildete Expert(inn)en -
insbesondere aus dem akademischen Bereich - sind zunehmend ein
entscheidender Schlüsselfaktor für die Innovationsfähigkeit eines
Landes", konstatiert o. Univ. Prof. Dr. Manfred M. Fischer, Leiter
des WGI und IEV-Programmkoordinator. Dieser steigenden Bedeutung der
Innovationsökonomie wollen ARC systems research und das WGI mit dem
neuen Ausbildungsschwerpunkt Rechnung tragen.

Institutionalisierungsbedarf in Österreich

In der universitären Ausbildung in Österreich sind die
Themenbereiche der Innovationsökonomie bisher nicht gebündelt.
Ausgewählte Vorlesungen, die im weitesten Bereich zur
Innovationsökonomie zählen, gibt es lediglich in einzelnen Instituten
unterschiedlicher österreichischer Universitäten.

"Das IEV hat sich zum Ziel gesetzt, österreichische Ausbildungs-
und Forschungskompetenz, in institutionalisierter Form
zusammenzuführen", sagt ARC systems research Bereichsleiter Prof. Dr.
habil. Josef Fröhlich, IEV-Programmkoordinator seitens der ARC.

Know-how aus Theorie und Anwendung

Innerhalb der nächsten fünf Jahre sollen bis zu 50
Diplomand(inn)en und 15 Dissertant(inn)en mit finanzieller
Unterstützung durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und
Technologie BMVIT, das Austria Wirtschaftsservice AWS und die
Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG ausgebildet
werden. Durch die Verbindung von Wissen aus der universitären
Grundlagenforschung und Know-how für die Anwendung sollen die
Diplomand(inn)en und Dissertant(inn)en für die komplexen
Anforderungen ihres künftigen Berufsfeldes fit gemacht werden: "Das
Programm folgt damit auch einem internationalen Trend in Wissenschaft
und Forschung, der sich in einer verstärkten Kooperation zwischen
universitärer (Grundlagen-)Forschung und angewandter Forschung
manifestiert", ergänzen Fischer und Fröhlich.

Informationen zum IEV im Internet:
http://www.systemsresearch.ac.at/
http://wigeoweb.wu-wien.ac.at/
http://www.wu-wien.ac.at/sowi

Anhänge zu dieser Aussendung finden Sie als Verknüpfung im
AOM/Original Text Service sowie im Volltext der Aussendung auf
http://www.ots.at .

Rückfragehinweis:

Mag. Michael H. Hlava
   Leiter Corporate Communications
   Austrian Research Centers GmbH - ARC
   Telefon: +43 (0)50 550 2046
   mailto:[email protected]
   www.arcs.ac.at
   
   Prof. Dr. habil. Josef Fröhlich
   Bereich systems research
   Austrian Research Centers GmbH - ARC
   Telefon: +43 (0)50 550 4501
   mailto:[email protected]
   
   o. Univ. Prof. Dr. Manfred M. Fischer
   Department für Sozialwissenschaften
   Institut für Wirtschaftsgeographie und Geoinformatik
   Wirtschaftsuniversität Wien
   Telefon: +43 (0)1 31336 4808
   mailto:[email protected]

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