• 09.10.2008, 11:03:39
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Staatssekretärin Kranzl (BMVIT) unterstützt hochqualifizierte Frauen in technisch-naturwissenschaftlicher Forschung

Vier Projekte der neuen Ausschreibung "FEMtech Karrierewege" genehmigt

Wien (OTS) - Die ExpertInnenjury zur ersten Ausschreibung der
Programmlinie "FEMtech Karrierewege" hat von den insgesamt fünf
Anträgen für das im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr,
Innovation und Technologie (BMVIT) von der
Forschungsförderungsgesellschaft durchgeführten Programms vier
Anträge als förderungswürdig beurteilt. Die Projekte stammen aus
Kärnten, Steiermark, Oberösterreich und Wien mit Kooperationen über
die Bundesländergrenzen hinweg.
Für diese Ausschreibung stellte das bmvit 1,5 Mio. Euro zur
Verfügung. Die Projekte laufen über eine Dauer von maximal zwei
Jahren. Die Begutachtung der Projekte erfolgte in einem
Wettbewerbsverfahren durch eine international besetzte Jury. Es
wurden vier Anträge von der Jury als förderungswürdig bewertet und
vom BMVIT genehmigt. Insgesamt wurden Förderungen in der Höhe von
rund 1,3 Mio. Euro genehmigt, bei Gesamtkosten der genehmigten
Projekte von rund 1,9 Mio. Euro. Die Konsortien bestehen aus
Universitäten bzw. Fachhochschulen mit mindestens zwei
Unternehmenspartnern.
Nachwuchswissenschafterinnen für F&E-intensive Unternehmen gewinnen

"Das Ergebnis der Ausschreibung ist sehr zufriedenstellend", betonte
Staatssekretärin Christa Kranzl, bmvit. "FEMtech Karrierewege" bietet
für Universitäten und Fachhochschulen mit
naturwissenschaftlich-technischen Studiengängen sowie für
F&E-intensive Unternehmen eine gute Möglichkeit, motivierte
Studentinnen anzusprechen und den Übergang von Ausbildung zum
Berufseinstieg zu optimieren. Kooperationen an der Schnittstelle von
Wissenschaft und Wirtschaft werden mit Unterstützung des Programms
zielgerichtet unterstützt.
Die Programmlinie "FEMtech Karrierewege" fördert Projekte von
Universitäten bzw. Fachhochschulen und forschungs- und
technologieintensiven Unternehmen, um gezielt
Nachwuchswissenschafterinnen für Unternehmen zu gewinnen. Im Rahmen
dieser Kooperationen sollen ausgewählte Studentinnen schon während
ihres Studiums, für einen Karriereweg vorbereitet werden. Die
Ausbildungseinrichtungen setzen gemeinsam mit den Unternehmen ein
Motivations- und Qualifizierungsprogramm um. Neben der Vermittlung
praxisbezogenen Know-Hows sollen Schlüsselqualifikationen mit hoher
Relevanz für eine Karriere in F&E-intensiven Unternehmen und
außeruniversitären Forschungseinrichtungen vermittelt werden.
Staatssekretärin Kranzl weiter: "Mit "FEMtech Karrierewege" wollen
wir bewusst die noch geringe Anzahl von hochqualifizierten Frauen in
Unternehmen mit technisch-naturwissenschaftlicher Forschung erhöhen
und attraktive Karriereoptionen für engagierte Studentinnen
schaffen."

FEMtech-fFORTE: Frauen in Forschung und Technologie

Die Programmlinie "FEMtech Karrierewege" ist eine der drei
Förderlinien des Programms "FEMtech-fFORTE" (www.femtech.at).
"FEMtech" ist das Programm des österreichischen Bundesministeriums
für Verkehr, Innovation und Technologie, das aufgrund einer
Empfehlung des "Rates für Forschung und Technologieentwicklung" im
Rahmen der interministeriellen Initiative fFORTE umgesetzt wird.
Die Förderabwicklung der Programmlinien "FEMtech Karriere", "FEMtech
Karrierewege" und "FEMtech FTI-Projekte" erfolgt durch die
Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).
Ergänzend zu den Förderungen bietet "FEMtech-fFORTE" vielfältige
Aktivitäten zur Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung von Frauen
in Forschung und Technologie sowie Know-How-Aufbau. Die Umsetzung
erfolgt durch das "FEMtech kompetenzzentrum".

Rückfragehinweis:
BMVIT Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Kabinett der Staatssekretärin
Radetzkystraße 2 A - 1030 Wien
Tel.: +43 1 711 62 65 8814
Fax.: +43 1 713 78 76

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