Kadenbach: Mangel an Pflegebetten erfordert dringend Überbrückungsmaßnahmen
Warteliste für Pflegeplätze in Landesheimen wird immer länger
St. Pölten, (SPI) - "Wenn in Niederösterreichs Landespflegeheimen
kein freies Pflegebett mehr zu bekommen ist und mittlerweile rund
1.000 pflegebedürftige Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher
auf einen Pflegeplatz warten, so kann nicht zur Tagesordnung
übergegangen werden. Trotz des laufenden Ausbaus der Pflegeheime in
den kommenden Jahren, der aber leider nur rund 650 zusätzliche
Pflegeplätze vorsieht, wird sich der Bedarf weiter erhöhen und leider
wird parallel dazu auch die Warteliste immer länger werden.
Niederösterreich muss raschest Überbrückungsmaßnahmen in die Wege
leiten, wie beispielsweise mobile Pflegeinrichtungen", sieht die
Sozialsprecherin der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Karin Kadenbach,
keine Zeit für Verschleppen und Leugnen des Pflegebettennotstandes in
unserem Bundesland.****
"In unserem Nachbarbundesland Oberösterreich hat man bereits sehr
positive Erfahrungen mit mobilen Einrichtungen gemacht, warum sollte
das in Niederösterreich anders sein", so Kadenbach weiter. "Bereits
jetzt kommen wird mit dem vorbildhaften Einsatz der soziale Dienste,
die vielen Angehörigen die unbedingt notwendige Überbrückungshilfe
während der Wartezeit auf ein Pflegebett geben, kaum mehr über die
Runden. Der Zustand immer längerer Wartelisten ist nicht tragbar!
Wenn in den nächsten Jahren aufgrund der erwartenden Zunahme
pflegebedürftiger LandesbürgerInnen der Fehlbestand an Pflegebetten
weiter ansteigt, dann könnte es wirklich kritisch werden. Daher
müssen wird jetzt und rechtzeitig vorbauen und zusätzliche
Pflegeeinrichtungen errichten sowie die bestehenden rasch erweitern",
so Kadenbach.
(Schluss) fa
Vorherige Aussendung
Großer Galabend 10 Jahre "ÖkoKauf Wien"
PID Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien | 7. Okt. 2008, 11:09
Nächste Aussendung
ghost.company kreiert Neuauftritt für auteno.com
ghost.company | 7. Okt. 2008, 11:12
Mag. Andreas Fiala
Pressesprecher
Tel: 02742/9005 DW 12794
Mobil: 0664 20 17 137
andreas.fiala@noel.gv.at













