• 02.10.2008, 11:01:19
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Baba und fall net! - Erfolgreiche Initiative wird fortgesetzt - BILD

AUVA Generaldirektor Peter Vavken (im Bild links) und AUVA Obmann Hans Jörg Schelling drücken den Startknopf für die Fortsetzung der Präventionskampagne "Baba und fall net!"

Wien (OTS) - Fast ein Drittel aller Arbeitsunfälle in Österreich
ist auf Sturz und Fall zurückzuführen. Mit dem Ziel, diese Zahl zu
minimieren, hat die AUVA im Jahr 2007 eine österreichweite
Präventionskampagne gestartet. Am 3. Oktober geht die Initiative in
die Verlängerung.

Mit dem im September 2007 initiierten Programm gegen Sturzunfälle
hat die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) einen starken
Akzent in der Unfallverhütung gesetzt. Unter dem Motto "Baba und fall
net!", einem "Klassiker" von Wolfgang Ambros, wurden zahlreiche
Maßnahmen ergriffen, um den Stellenwert der Unfallprävention im
Bewusstsein der Menschen zu verankern. Humorvoll überzeichnete
Darstellungen auf Postern und in Infobroschüren sowie Videospots wie
"Sind die Blicke abgelenkt, stürzt man schneller, als man denkt"
sollten auf die Gefahr von Sturzunfällen aufmerksam machen und zu
einer gezielten Unfallverhütung in Betrieben, Schulen und folglich
auch in der Freizeit beitragen.

"Prävention hat für die AUVA oberste Priorität. In vielen
Bereichen können Arbeitsunfälle - und damit auch viel Schmerz und
Leid für die betroffenen Personen - von vornherein vermieden werden,
wenn einfache Sicherheitsregeln beachtet werden", so der Obmann der
AUVA, Dr. Hans Jörg Schelling.

Die hohe Akzeptanz der Kampagne hat die AUVA veranlasst, die
Initiative fortzusetzen. Mit neuen TV-, Radio-, Infoscreen- und
Kinospots sowie mit neuen Plakaten und Events soll auf die
vielfältigen Sturzgefahren - die Stolperfallen in den Schulen und
beim Sport, die fehlenden Sicherheitsvorkehrungen bzw. ungeeignete
Ausrüstung am Arbeitsplatz und vor allem die Unachtsamkeit -
verstärkt aufmerksam gemacht werden.

"Mit der Fortsetzung von 'Baba und fall net!' will die AUVA die
Zahl von Sturzunfällen verringern, darüber hinaus aber auch das
allgemeine Sicherheits- und Gesundheits-bewusstsein in der
Bevölkerung erhöhen", bekräftigt der neue Generaldirektor Dipl.-Ing.
Peter Vavken die Weiterführung der Kampagne.

Unterstützt wird die Initiative bislang vom Versicherungsverband
Österreich sowie von den Gebietskrankenkassen in Wien,
Niederösterreich, Oberösterreich und Tirol. "Wir freuen uns sehr,
dass wir bei unserem Ziel, der Vermeidung von schweren und oftmals
tödlichen Sturzunfällen, auf Unterstützung bauen können", so Obmann
Schelling. "Weitere interessierte Kooperationspartner sind jederzeit
herzlich willkommen."

Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie unter:
www.auva.at/babundfallnet

Über die AUVA: Soziale Unfallversicherung für rund 4,5 Millionen
Versicherte

Bei der AUVA sind rund 4,5 Mio. Personen gesetzlich gegen
Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,3 Mio. Arbeiter,
1,5 Mio. Angestellte, 380.000 Selbstständige sowie 1,3 Mio. Schüler
und Studenten. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale
Unfallversicherung überwiegend aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber.
Diese zahlen 1,4 Prozent der monatlichen Bruttolohnsumme jedes
Dienstnehmers (bis zur Höchstbeitragsgrundlage von 3.930,00 Euro) als
Unfallversicherungsbeitrag ein.

Prävention ist die vorrangige Kernaufgabe der AUVA, weil sich
damit das Schadensgeschehen ursächlich beeinflussen lässt. Prävention
- also die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung von
Berufskrankheiten - senkt die Kosten für die Heilbehandlung, die
Rehabilitation und die finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am
wirksamsten. Die AUVA hat sich daher nie als "Verwalter" von
Arbeitsunfällen betrachtet oder sich darauf beschränkt, "nur" die
Haftung der Arbeitgeber im Falle von Arbeitsunfällen oder
Berufskrankheiten zu übernehmen. Die AUVA hat es immer als ihre
vorrangige Aufgabe angesehen, aktiv und offensiv Arbeitsunfälle zu
verhüten: etwa durch intensive Aufklärung über Gefahren am
Arbeitsplatz, Information oder Motivation der Arbeitgeber und
Arbeitnehmer, durch Forschung oder durch vorbeugende Betreuung von
besonders bedrohten Versicherten. In die Säule Prävention wurden 2007
rund 60 Mio. Euro investiert.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at .

Rückfragehinweis:

AUVA - Sicherheitsmarketing und Presse
   Dr. Wilfried Friedl
   Adalbert-Stifter-Straße 65, 1200 Wien      
   Tel.: +43 1 33 111-530
   E-Mail: [email protected]
   Web: www.auva.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NAU

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