- 01.10.2008, 09:46:17
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Österreichische Unternehmen in USA trotz Krise zuversichtlich für die Zukunft
Erste Jahrestagung österreichischer Tochterunternehmen in den USA "Austria Connect" von österreichischen Außenhandelsstellen in den USA organisiert
Wien (PWK722) - Mit zumindest langfristig positiven
Zukunftsperspektiven endete am Samstag in Washington D.C. die erste
Jahrestagung der Leiter österreichischer Tochterunternehmen in den
USA. "Austria Connect 2008" - organisiert von den österreichischen
Außenhandelsstellen in New York, Chicago und Los Angeles und der
Außenwirtschaft Österreich (AWO) - lieferte nicht nur fundierte
Analysen zu politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in
Österreichs drittwichtigstem Markt und aktuelle Informationen zu
wichtigen Fachthemen der Unternehmensführung in den USA sondern vor
allem viel Spielraum für Netzwerker.
"In schwierigen Zeiten rücken Familien näher zusammen", meint
Christian Kesberg, Handelsdelegierter in New York, mit Blick auf die
schwere Finanz- und Wirtschaftskrise. Die Leiter der
WKO-Servicezentren in Chicago und Los Angeles, Franz Rößler und
Christian Kügerl, sind sich ebenfalls einig: "Voneinander lernen,
miteinander Probleme lösen und die Erfahrungen und das Wissen anderer
für sich nützen, kann gerade unter negativen konjunkturellen
Rahmenbedingungen zum entscheidenden Vorteil werden."
Die Pilotveranstaltung, die durch großzügige Unterstützung von
Austrian Airlines, RZB Finance, Erste Bank und Unicredit/Bank Austria
ermöglicht wurde, übertraf mit mehr als 100 Teilnehmern nicht nur das
Fassungsvermögen der Veranstaltungsräume in der österreichischen
Botschaft in Washington, sondern auch die Erwartungen der
WKÖ-Veranstalter. Zwischen AE&E und Zumtobel waren mit Blum, Böhler,
Ebner, Engel, Feller, Knapp, Miba, Plansee, Plasser, RHI oder
Schelling viele jener österreichischen Unternehmen vertreten, die in
den USA produzieren. Dass sich die österreichische Firmenfamilie bei
zwei Abendveranstaltungen, einem gemeinsamen Besuch im Senat und im
Repräsentantenhaus und in den "Zwischenräumen" der Fachvorträge und
Expertenanalysen nicht nur näher gekommen sondern auch
"innerösterreichische" Geschäftskontakte geknüpft werden konnten, ist
besonders erfreulich.
Trotz Regen über Washington D.C. und dunklen Wolken am
Konjunkturhimmel, waren sich die österreichischen Handelsdelegierten
in der größten Volkswirtschaft der Welt in zwei Punkten einig.
Erstens: Anbieter in Technologie- und Qualitätsnischen, insbesondere
Zulieferer der amerikanischen Exportindustrien, können auch in
Krisenzeiten in den USA gutes Geld verdienen. Zweitens: die Finanz-
und Wirtschaftskrise des Jahres 2008 ist kein Zeichen des permanenten
Niedergangs, sondern eine schmerzhafte Korrekturphase. Kesberg:
"Mittel- und langfristig erwarten die Teilnehmer mit ihren insgesamt
wohl mehr als 1.000 Jahren US Expertise wieder jene Dynamik, die ein
- derzeit besonders billiges - US-Engagement auch langfristig
belohnt." (BS)
Rückfragehinweis:
Dr. Christian Kesberg
Außenhandelsstelle New York
[email protected]
+1 212 421 52 50
http://advantageaustria.org/us
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