- 01.10.2008, 09:37:28
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Dipl.-Ing. Vavken tritt mit dem heutigen Tag das Amt des Generaldirektors der AUVA an
Wien (OTS) - Mit 1. Oktober 2008 tritt Dipl.-Ing. Peter Vavken
(55) die Position des neuen Generaldirektors der größten heimischen
Unfallversicherung an. Vavkens Vorgänger, Mag. Helmut Pichler, ist
mit 30. September in den Ruhestand getreten.
Der neue Generaldirektor ist seit 25 Jahren für die AUVA tätig.
AUVA Obmann Dr. Hans Jörg Schelling: "Für die Entscheidung des
Vorstands maßgeblich waren die mehrfach erwiesenen
Managementqualitäten von Dipl.-Ing. Vavken, zum Beispiel bei der
Entwicklung von AUVAsicher, der kostenlosen Betreuung von Klein- und
Mittelbetrieben in Präventionsfragen, bei mehreren großen
Bauprojekten und nicht zuletzt bei der Präventionskampagne "Baba und
fall net!" gegen Sturzunfälle."
Dipl.-Ing. Vavken, zuletzt Direktor in der Hauptstelle der AUVA
und Leiter des Präventionsbereichs, zu seiner neuen Position: "Die
bevorstehende Gesundheitsreform wird auch die AUVA betreffen. Da gilt
es, die Chance zu nützen, unser Unternehmen als Anbieter von
qualitativ hochwertigen Leistungen im Gesundheitswesen optimal zu
positionieren. Das gilt für alle unsere Kernaufgaben, von der
Prävention über die Unfallheilbehandlung und die Rehabilitation bis
zur finanziellen Entschädigung. Mein Ziel ist die weitere
erfolgreiche Umsetzung dieses Prozesses mit einer entsprechend
verbesserten Finanzierungsgerechtigkeit und mit den hervorragenden
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hauses. Ein besonderer
Stellenwert wird sicherlich der Prävention zuerkannt werden müssen,
da sich Investitionen in die Prävention in einem Verhältnis von
zumindest 1:3 rechnen und Folgekosten innerhalb und außerhalb der
AUVA verringern." Vavken wird als Generaldirektor unmittelbar für den
Bereich Prävention verantwortlich sein.
Dipl.-Ing. Peter Vavken (Jahrgang 1953) studierte an der
Universität für Bodenkultur Kulturtechnik und Wasserwirtschaft. Nach
mehrjähriger Beratungstätigkeit auf dem Gebiet der Wasserwirtschaft
im Irak und im Iran, in Indien, Saudi-Arabien und Ägypten trat er
1983 in die Dienste der Hauptstelle der AUVA. 1990 zum Sekretär des
Generaldirektors avanciert, übernahm Vavken im Jahr 2000 die Leitung
der Präsidialabteilung. Zwei Jahre später wechselte Vavken in die
AUVA Landesstelle Wien, wo er als Stellvertreter des Leitenden
Angestellten unter anderem für das Leistungswesen, die Finanzen, die
EDV sowie für Bauprojekte zuständig war. Im Mai 2005 kehrte Vavken
als Direktor in die Hauptstelle zurück, zuständig für Rehabilitation,
Bauprojekte und Statistik. Im April 2006 trat er den Bereich
Rehabilitation ab und übernahm die Leitung der Prävention. Als
Direktor für die Bereiche Rehabilitation und Prävention war Vavken
unter anderem für den Um- und Erweiterungsbau des AUVA
Rehabilitationszentrums Häring sowie für die laufende Werbekampagne
"Baba und fall net!" verantwortlich.
Über die AUVA: Soziale Unfallversicherung für rund 4,4 Millionen
Versicherte
Bei der AUVA sind rund 4,4 Mio. Personen gesetzlich gegen
Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,2 Mio. Arbeiter,
1,5 Mio. Angestellte, 370.000 Selbstständige sowie 1,3 Mio. Schüler
und Studenten. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale
Unfallversicherung überwiegend aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber.
Diese zahlen 1,4 Prozent der monatlichen Bruttolohnsumme jedes
Dienstnehmers (bis zur Höchstbeitragsgrundlage von 3.930,00 Euro) als
Unfallversicherungsbeitrag ein.
Prävention ist die vorrangige Kernaufgabe der AUVA, weil sich
damit das Schadensgeschehen ursächlich beeinflussen lässt.
Prävention, also die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung von
Berufskrankheiten, senkt die Kosten für die Heilbehandlung, die
Rehabilitation und die finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am
wirksamsten. Die AUVA hat sich daher nie als "Verwalter" von
Arbeitsunfällen betrachtet oder sich darauf beschränkt, "nur" die
Haftung der Arbeitgeber im Falle von Arbeitsunfällen oder
Berufskrankheiten zu übernehmen. Die AUVA hat es immer als ihre
vorrangige Aufgabe angesehen, aktiv und offensiv Arbeitsunfälle zu
verhüten: etwa durch intensive Aufklärung über Gefahren am
Arbeitsplatz, Information oder Motivation der Arbeitgeber und
Arbeitnehmer, durch Forschung oder durch vorbeugende Betreuung von
besonders bedrohten Versicherten. In die Säule Prävention wurden 2007
rund 60 Mio. Euro investiert.
Rückfragehinweis:
AUVA - Sicherheitsmarketing und Presse Dr. Wilfried Friedl Adalbert-Stifter-Straße 65, 1200 Wien Tel.: +43 1 33 111-530 E-Mail: [email protected] Web: www.auva.at
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