• 26.09.2008, 13:50:04
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Marek begrüßt Initiative Molterers: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

Molterer fordert bei Kollektivvertragsverhandlungen Gleichbehandlung ein

Wien, 26. September 2008 (ÖVP-PD) Erfreut zeigt sich ÖVP-
Staatssekretärin Christine Marek über die Initiative von ÖVP-
Bundesparteiobmann Vizekanzler Mag. Wilhelm Molterer im Zuge des
„Equal Pay Day“ für gleichen Lohn für gleiche Arbeit. „Die ÖVP
steht für Chancengleichheit zwischen Mann und Frau. Die Fortführung
der Sozialpartnerschaft ist gerade in diesem Bereich ein zentrales
Anliegen. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit muss endlich Realität
werden“, so Marek. ****

Mit einem Schreiben am 25. September wandte sich Molterer an
die Sozialpartner – an Wirtschaftkammerpräsidenten Leitl und ÖGB-
Präsidenten Hundstorfer – um das zentrale Anliegen der ÖVP -
gleichen Lohn für gleiche Arbeit - nachhaltig zu bekräftigen.
„Vizekanzler Molterer fordert damit die Chancengleichheit für
Frauen am Arbeitsmarkt bei den Kollektivvertragsverhandlungen ein
und setzt damit einen wichtigen Schritt zu mehr Gleichbehandlung
zwischen Mann und Frau. Dabei geht es in erster Linie darum,
gezielt gegen versteckte Diskriminierungen zu arbeiten“, stellt
Marek klar. Als Maßnahmen nennt sie beispielsweise die Anrechnung
von Karenzzeiten als Vordienstzeiten oder die Weiterbildung für
Teilzeitbeschäftigte.

Die Wirtschaft könne „auf Frauen, deren Erfahrungen und
Leistungsbereitschaft nicht verzichten“, bekräftigt die
Staatssekretärin, die in diesem Zusammenhang auf die ÖVP-
Initiativen zur Einführung eines einkommensabhängigen
Kinderbetreuungsgeldes, das Gratiskinderkartenjahr oder die
Forderung nach der steuerlichen Absetzbarkeit von
Kinderbetreuungskosten zur besseren Vereinbarkeit von Familie und
Beruf verweist.

Marek ruft in diesem Zusammenhang den von ihr initiierten
Unternehmenswettbewerb „Initiative Frauenförderung“ in Erinnerung
und unterstreicht die „Notwendigkeit gezielter Maßnahmen“ zur
Frauenförderung. Ein weiterführender möglicher Ansatz dafür sei die
Etablierung sowie Umsetzung von Frauenförderungsmaßnahmen, die auf
drei Säulen ruhen sollten – Bewusstseinsbildung, Beratungsförderung
und Umsetzungsförderung.

„Wichtig ist dabei, dass die Förderung von
Gleichstellungsaspekten in der Wirtschaft ergänzend zu den
bestehenden Förderinstrumenten sein muss“, betont Marek. Für einen
Abtausch von Investitionsförderung und Frauenförderung stehe sie
nicht zur Verfügung. „Vizekanzler Molterer nimmt sich dem Thema der
Gleichbehandlung zwischen Mann und Frau an, und setzt dafür gezielt
Maßnahmen. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist eine zentrale
Forderung der ÖVP zur Gleichstellung der Frauen“, schließt Marek.

Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

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