- 26.09.2008, 10:15:17
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Schindler Award Jury trifft in Wien wichtige Entscheidung
10 Architekturprojekte aus 125 eingereichten für Endrunde nominiert
Wien (OTS) - Wien war in den vergangenen Tagen zentraler
Schauplatz für den Schindler Architekturwettbewerb 2007/08 zum Thema
«Access for All». Die internationale Jury nominierte nach intensiven
Beratungen jene 10 von insgesamt 125 eingereichten Projekten, aus
denen im November in Luzern der Gewinner des 3. Schindler Award
gekürt wird. Wien war auch das Thema des heurigen Wettbewerbs.
Aufgabe war es, ein vorgegebenes Areal der österreichischen
Hauptstadt städtebaulich wieder zu beleben. Mitglied der Jury war
auch der Wiener Stadtrat für Stadtentwicklung und Verkehr Rudolf
Schicker.
Schicker hob auch die Bedeutung dieses Studentenwettbewerbs für
die Stadt Wien hervor: "Der Schindler Award bringt der Stadt Wien
neue und innovative Konzepte, die bei der Weiterentwicklung der Stadt
eingesetzt werden können. Wir erwarten keine perfekten,
umsetzungsreifen Projekte, sondern spannende Ideen, welche bei der
Formulierung künftiger Vorhaben integriert werden können. Einige der
Konzepte wären es wert, weiter verfolgt zu werden."
Jurymitglied Oswald Schmid, Geschäftsführer von Schindler
Österreich meinte zum Schindler Award: "Access for all" beinhaltet
die Forderung, allen Menschen eine selbständige und gleichberechtigte
Nutzung der gestalteten Umwelt zu ermöglichen und Zugänglichkeit und
Mobilität für alle Menschen zu sichern. Es ist Anliegen von Schindler
mit dem Award ein sichtbares Zeichen dafür zu setzen, und so einen
Beitrag zu leisten, dieses wichtige Thema in der Gesellschaft, der
Architektur, den Produkten weiter zu verankern."
Bei den zehn Nominierungen (vgl. Liste Nominierte) handelt es sich
um eine Auswahl aus insgesamt 125 Projekten, die von
Architekturstudierenden aus ganz Europa eingereicht wurden. Damit
sind im Vergleich zum letzten Schindler Award 2005/2006 37 Projekte
mehr eingegangen. Das Siegerprojekt und die Ränge zwei bis fünf
werden mit Geldpreisen ausgezeichnet. Des Weiteren werden drei
Schulen mit einem Preis für ihr Engagement anerkannt. Nebst den Top
Ten werden vier weitere Projekte genannt, die sich durch besonders
intelligente Lösungen zum Thema Zugänglichkeit hervorheben.
Die Vorsitzende der Jury Professor Françoise-Hélène Jourda führt die
hohe Zahl der eingereichten Projekte des Schindler Award - und
universelles Design zurück auf das wachsende Interesse am Thema
Zugänglichkeit für alle - dem treibenden Grundgedanke des Schindler
Award - und universelles Design zurück.
Nach den Worten Jourdas stellte die Wettbewerbsaufgabe eine grosse
Herausforderung für die Studierenden dar. Diese mussten mit neuen
Ideen ein städtebaulich brachliegendes Areal in Wien wieder beleben.
"Die Teilnehmenden waren gezwungen, sich mit einigen grundsätzlichen
städtebaulichen Problemen auseinander zu setzen. Dazu gehörten unter
anderem starker Verkehr und brachliegender öffentlicher Grund,
welcher der Bevölkerung weder als Garten- oder Parkanlage noch für
andere gesellschaftliche Zwecke diente. Zudem galt es, das
betreffende Areal an den öffentlichen Verkehr anzubinden und einen
Flussabschnitt in das Projekt zu integrieren."
Nebst den besten Projekten werden drei der zehn durch die
nominierten Projektteams vertretenen Bildungsinstitutionen
ausgezeichnet. Damit wird das Engagement der Architekturschulen
gewürdigt, die den Wettbewerb durch die Teilnahme ihrer Studierenden
unterstützt und das Thema Zugänglichkeit in ihren Lehrplan integriert
hatten. Die betreffenden Institutionen werden an der Preisverleihung
im November bekannt gegeben und ihre Leistungen in der Form eines
finanziellen Forschungsbeitrags anerkannt. Vier weitere Projekte
(vgl. Liste Besondere Erwähnungen) haben die Aufmerksamkeit der Jury
auf sich gezogen. Deren Bewertung reichte zwar nicht für eine
Nominierung aus, aber alle vier lieferten bemerkenswerte und
innovative Ideen für die Verbesserung der Mobilität von Behinderten
im städtischen Raum.
Besonders erfreulich für Österreich ist es, dass auch beim 3.
Schindler Award jeweils ein Projekt einer österreichischen
Studentengruppe unter den besten zehn nominierten Projekten (Projekt
Nr. 112, Technische Universität Graz, David Scheibner und Richard
Huber unter der Betreuung von Prof. Grigor Doytchinov) bzw. unter den
besonders erwähnten Projekten (Projekt Nr. 80, Technische Universität
Wien, Bettina Schnedl und Philipp Sulzer unter der Betreuung von
Prof. Christa Illera) liegt.
Alle nominierten Projektteams und ihre Dozenten sowie die vier
speziell erwähnten Teams sind zur Preisverleihung herzlich
eingeladen.
Schindler Konzern
Der Schweizer Schindler Konzern ist weltweit der größte Lieferant
von Fahrtreppen und der zweit größte Hersteller von Aufzügen. Mit
rund 43.000 Mitarbeitenden ist Schindler weltweit in über 130 Ländern
und mehr als 1.000 Geschäftsstellen vertreten. Schindler Produkte
sorgen täglich für den Transport von weltweit über 900 Millionen
Menschen.
Schindler Aufzüge und Fahrtreppen GmbH
Vertriebs-, Montage- und Serviceorganisation Österreich
Schindler Aufzüge und Fahrtreppen GmbH ist die Österreichische
Tochter des Schindler Konzerns. Langjährige Erfahrung, höchste
Produktqualität, Flexibilität und umfangreiche Kundenbetreuung
zeichnen dabei die Leistungen von Schindler aus und sichern so auch
in Österreich eine Markt führende Position.
Ein Bild der Jury kann dem Presse Download Center auf
www.schindleraward.com entnommen werden. Für weitere Informationen
wenden Sie sich bitte an:
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Rückfragehinweis:
Elke Sima, Öffentlichkeitsarbeit Schindler Österreich
Tel. +43 1 601 88 3524, Fax +43 1 601 88 3545
mailto:[email protected]
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