• 25.09.2008, 15:47:10
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Startschuss für verantwortungsvolles Werben mit hochkarätiger Unterstützung aus Brüssel

Drössler: "Österreich mit Pionierrolle und Vorbildwirkung in Sachen Alkoholwerbung in Europa" - Richtlinien einhalten oder Werbeverbote drohen

Wien (PWK706) - Heute, Donnerstag, wurde in Wien der Startschuss
für Informationsveranstaltungen zum Thema "Alkohol und Werbung" in
ganz Europa gegeben: "Mit ihrer Bereitschaft und den Aktivitäten zum
Thema 'Verantwortung rund um Alkoholwerbung' nimmt Österreichs
Werbewirtschaft eine Vorreiterrolle auf europäischer Ebene ein",
unterstrich Peter Drössler, Obmann des Fachverbandes Werbung und
Marktkommunikation in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). So wie
der europäische Werbe-Dachverband EACA (European Association for
Communication Agencies, www.eaca.be) ist auch der österreichische
Fachverband Werbung und Marktkommunikation Mitglied des neu
gegründeten Europäischen Forums "Alkohol und Gesundheit". Ziel aller
Bemühungen ist die bessere Bewusstseins- und Meinungsbildung zum
Thema "Alkohol und Werbung", um alkoholbedingten Schäden
entgegenzuwirken. Diesbezüglich stellt Drössler den Standpunkt der
Werbe- und Kommunikationsbranche klar: "Natürlich muss das
Problemfeld Alkoholabhängigkeit thematisiert und versucht werden,
Alkohlismus einzudämmen. Aber gleichzeitig geht es auch darum, den
verantwortungsbewussten, maßvollen Genuß und die freie Kommunikation
darüber nicht zu diskriminieren."

Die Auftaktveranstaltung fand im Rahmen der Medienmesse 2008, dem
größten Branchentreff der Kommunikationswirtschaft in Österreich,
statt. Dabei zeigte sich EACA-Generaldirektor Dominic Lyle erfreut
nicht nur über die starke Nachfrage, sondern auch über die hohe
Sensibilität und den ausgeprägten Wissenstand der Teilnehmer aus
Österreich und den Nachbarländern zu diesem Thema: "Werbung für
Alkohol ist auf europäischer Ebene eine heikle Angelegenheit, das
besonderes Fingerspitzengefühl braucht. Bei Wein und den meisten
anderen alkoholischen Getränken existieren nicht wie bei
Nahrungsmitteln Light- oder alkoholfreie Varianten, es existiert
beispielsweise kein Wodka light. Es gibt eben nur ganz oder
garnicht."

Helmut Wagner, Generaldirektor des European Forum for Responsible
Drinking und damit Respräsentant der Industrie und Leiter des
Workshops, verfügt bereits über langjährige Erfahrung in Sachen
Alkoholwerbung und betonte: "Kreative und clevere Ideen und Kampagnen
schließen einen verantwortungsvollen Umgang mit Auflagen der
Selbstregulierung nicht aus."

Lyle hob hervor, "dass nur effektive Selbstregulierungs-Maßnahmen,
die sowohl von Seiten der Produzenten als auch von der
Werbewirtschaft anerkannt und eingehalten werden, weitere
Werbeverbote verhindern können".

"Es ist sowohl für Werbeagenturen als auch für Marketingleiter von
Unternehmen, die alkoholhaltige Produkte anbieten, wichtig, ein
Gefühl für den Ernst der Lage zu bekommen. Denn nur wenn sich alle
miteinander an die empfohlenen Richtlinien halten, können wir Brüssel
überzeugen", appellierte der oberste österreichische Kreative,
Werbe-Obmann Peter Drössler, an alle Beteiligten. (JR)

Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich
Fachverband Werbung und Marktkommunikation
Tamara Ramach
Tel.: 05 90 900-3504
E-Mail: [email protected]

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