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OTS0300   25. Sept. 2008, 14:03

LIF-Pohoryles zur Universitätskonferenz: Sture Provinzialität statt internationale Perspektiven

LIF-Wissenschaftssprecher: Studierenden den Zugang zur Universität erleichtern und Studieninstitute ausbauen


"Dass die Plenarkonferenz der österreichischen
Universitätskonferenz den Nationalrat auffordert, gegen die Novelle
zum UOG 2002 zu stimmen und damit gegen einen erleichterten
Studienzugang arbeitet, ist ein Kniefall vor dem
Wissenschaftsministerium," kritisierte Ronald J. Pohoryles,
Wissenschaftssprecher des Liberalen Forums.

Die Universitätskonferenz solle statt der Forderung nach
Zugangsbeschränkungen für einen massiven Ausbau der Universitäten und
die damit verbundenen Zukunftsinvestitionen eintreten: "Österreich
braucht mehr Studienplätze und eine deutliche Verbesserung des
Verhältnisses von Studierenden und Lehrenden."

"Das Liberale Forum fordert eine ausreichende Finanzierung der
Universitäten, günstige Kredite für Studierende zur Deckung ihres
Lebensunterhalts und die Grundsicherung, damit die Schuldenbelastung
bei Berufsantritt nicht zu hoch wird. Die Universitätskonferenz soll
sich darum kümmern - und nicht um die Erhaltung der derzeitigen
Privilegien der Akademikerinnen und Akademiker und im besonderen der
Universitätsangehörigen," schloss Pohoryles.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0300 2008-09-25 14:03 251403 Sep 08 LIF0002 0161



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